30.06.2011

Bauland: Preise steigen vor allem im Ruhrgebiet

Westfalen (wh). Bauland in Westfalen wird teurer: 2010 sind die Preise für Grundstücke im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent auf durchschnittlich 97,99 Euro je Quadratmeter gestiegen. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Landesamtes hervor, für die Verkäufe ab 100 Quadratmetern Größe berücksichtigt wurden. Landesweit lag der Verkaufswert im vergangenen Jahr bei durchschnittlich 118 Euro pro Quadratmeter.
Angetrieben wurde der Preisanstieg in Westfalen durch die Entwicklung in einigen Ruhrgebietsstädten: In Gelsenkirchen stiegen die Preise von 94,85 Euro auf 137,79 Euro je Quadratmeter und in Dortmund von 144,34 auf 223,66 Euro, zeigt die Statistik. "Bauland in den Städten ist knapp, zumal der Trend weg von der Mietswohnung und hin zum Reihenhaus geht", kommentiert Erwin Köhler, Geschäftsführer des Haus- und Grundeigentümervereins Bochum, die Entwicklung.
Wie im gesamten Bundesland haben in Westfalen im Jahresvergleich die Anzahl und die Fläche der verkauften Baulandgrundstücke jedoch leicht abgenommen. 2010 wechselten in der Region 3031 Flächen mit einem Umfang von 2.760.900 Quadratmetern den Besitzer. Im Jahr zuvor zählten die Statistiker 3082 Verkaufsfälle mit einer Gesamtfläche von 2.951.200 Quadratmetern.

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