Das Coronavirus breitet sich wieder weiter aus. Foto: pixabay
26.10.2020

Nur noch zwei Kreise unter 50er-Schwelle

Nur noch zwei Kreise unter 50er-Schwelle

26.10.2020
Am Wochenende stieg die Sieben-Tage-Inzidenz in weiteren Städten und Kreisen über den Schwellenwert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Dazu zählt mit Münster auch die bis dahin letzte Großstadt in Westfalen, die noch bis Freitag unterhalb dieser Schwelle lag. Aktuell liegen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts die Inzidenzzahlen in der Region nur noch im Kreis Paderborn (34,4) und im Kreis Soest (38,4) unterhalb dieses Warnwertes. Doch auch dort steigen die Zahlen weiter.

Erste Patienten aus den Niederlanden in Münster

23.10.2020
Das Universitätsklinikum Münster wird die ersten Covid-19-Patienten aus den Niederlanden aufnehmen. Im Rahmen der Kooperation zwischen dem Land NRW und den Niederlanden werden heute zwei Patienten aus Almere per Helikopter zum UKM verlegt. Hintergrund sei der große Mangel an Kapazitäten für die intensivmedizinische Versorgung von COVID-19- Patienten in den Niederlanden, so das UKM.

Nur noch sieben Kreise unter Schwellenwert

23.10.2020
Aktuell haben lediglich sieben Kreise und kreisfreie Städte in Westfalen den Sieben-Tage-Inzidenz-Schwellenwert von 50 nicht überschritten: Münster und Bottrop sowie die Kreise Steinfurt, Paderborn, Soest, Minden-Lübbecke und Höxter. Den höchsten Wert haben Herne (131), Gelsenkirchen (129) und der Kreis Recklinghausen (105,5). Westfalenweit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 66,1. Weitere Zahlen aus Westfalen finden Sie hier.

Jugend und Corona

22.10.2020
Jugendliche stehen in der Corona-Krise in der Kritik. Ihnen wird vorgeworfen, trotz der Pandemie rücksichtslos zu feiern. Studien zeichnen aber ein anderes Bild.Der Sozialisationsforscher Baris Ertugrul hält nichts von der stärker werdenden Kritik an Jugendlichen, sie seien rücksichtslos und wollten trotz der Pandemie wieder ausgelassen feiern. „Dieses Bild vom hedonistischen Hang der Jugend ist ein bewährter gesellschaftlicher Mythos, der so aber nicht zutrifft“, sagt Ertugrul, der unter anderem am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt der Universität Bielefeld arbeitet. Lesen Sie mehr

Bundeswehr hilft bei Kontaktnachverfolgung

21.10.2020
Weil viele Gesundheitsämter wegen der hohen Zahl der Corona-Infizierten inzwischen an ihre Belastungsgrenzen stoßen, hilft die Bundeswehr in einigen Städten und Kreisen Westfalens bei der Kontaktverfolgung aus. Inzwischen hat auch der Kreis Borken den maßgeblichen Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen überschritten. Auch dort gelten nun die schärferen Corona-Regeln. Lesen Sie mehr hier mehr zum Bundeswehreinsatz: Corona-Hilfe durch die Bundeswehr

Auch Bottrop über 50er-Schwelle

20.10.2020
Mit Bottrop und Oberhausen haben auch die beiden letzten Kreise bzw. kreisfreien Städte im Ruhrgebiet den Schwellenwert von 50 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen je 100.000 Einwohner überschritten. Der RVR hat auf die steigenden Infektionszahlen reagiert und unter anderem sein Besucherzentrum an der Halde Hoheward an der Stadtgrenze zwischen Recklinghausen und Herten geschlossen. Auch der Heidhof in Bottrop und der dortige Kiosk sind ab morgen (21.10.2020) bis voraussichtlich zum 2. November geschlossen. Außerdem finden in den kommenden zwei Wochen keine Exkursionen und Veranstaltungen von RVR und RVR Ruhr Grün statt. Auch das Klavier-Festival Ruhr hat alle noch ausstehenden zwölf Konzerte bis Jahresende abgesagt.

Zwei weitere Kreise überschreiten 50er-Wert

19.10.2020
Der Kreis Gütersloh und der Ennepe-Ruhr-Kreis haben den Schwellenwert von 50 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner nun auch überschritten. Damit gelten auch in diesen beiden Kreisen die schärferen Corona-Regeln. Am Wochenende hatte schon der Kreis Warendorf den wichtigen Schwellenwert überschritten. Damit lagen am Montag nur noch 13 Kreise in Westfalen unterhalb dieser Stufe. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz hat derzeit der Hochsauerlandkreis (16,2), gefolgt vom Kreis Paderborn (17,2).

Bielefeld ist Risikogebiet

16.10.2020
Die Zahl der Risikogebiete in Westfalen steigt. In immer mehr Städten und Kreisen wurden mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner festgestellt. Insgesamt wurde bei 5047 Menschen in der Region eine Infektion mit dem Corona-Virus nachgewiesen. Bochum, Dortmund, die Kreise Olpe und Recklinghausen sowie zuletzt Bielefeld sind seit dieser Woche neu als Risikogebiete eingestuft worden. Für diese Kommunen gelten verschärfte Regeln. Lesen Sie mehr

Infiziertenzahlen in Westfalen steigen

9.10.2020
Innerhalb von nur einer Woche ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Westfalen um  2189 auf 32.606 Fälle gestiegen. Dadurch steigt auch die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin an, teilt die LWL-Statistik mit: Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne und der Kreis Unna haben kritische Werte erreicht. Weitere Daten aus Westfalen finden Sie hier: Corona-Statistik Westfalen

Auch Herne liegt über 50er-Schwelle

8.10.2020
In Herne und im Kreis Unna ist der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert auf mehr als 50 Neuinfektionen gestiegen. Dort müssen nun strengere Maßnahmen zum Infektionsschutz umgesetzt werden. In Bielefeld soll die Bundeswehr bei der Verfolgung von Infektionsketten helfen. Lesen Sie mehr

Hagen beschließt schärfere Corona-Regeln

7.10.2020
In Hagen hat der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert die Schwelle von 50 überschritten. Innerhalb von einer Woche wurden dort 55,6 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner registriert. „Das ist eine sehr ernstzunehmende Entwicklung. Unsere Aufgabe ist es, schnell und konsequent zu handeln, um die steigenden Infektionszahlen abzuwenden“, sagte Oberbürgermeister Erik O.Schulz. Zunächst bis zum 22. Oktober gelten in Hagen nun schärfere Corona-Regeln: So dürfen sich u.a.  in der Öffentlichkeit maximal fünf Personen treffen, an privaten Feiern außerhalb von Wohnungen dürfen maximal 25 Personen teilnehmen, Schüler an weiterführenden Schulen müssen auch im Unterricht Maske tragen. Bei Sportveranstaltungen dürfen nur 150 Besucher zugelassen werden, bei Kulturveranstaltungen 200.

Gladbecker Schüler müssen Masken tragen

6.10.2020
Die Stadt Gladbeck hat eine Maskenpflicht an weiterführenden Schulen verfügt. Die Maskenpflicht bestehe für Schüler der Sekundarstufen I und II während des Unterrichts und auf dem gesamten Schulgelände, wenn der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann, teilt die Bezirksregierung Münster mit. Für Lehrkräfte, Betreuungskräfte und sonstiges Personal an den Schulen bestehe die Maskenpflicht auch bei Konferenzen, Besprechungen und auf Sitzplätzen im Lehrerzimmer. Die Regelungen gelten zunächst bis zum 31. Oktober. In Gladbeck gelten damit strengere Regeln als landesweit gültig. Auch der Kreis Recklinghausen, zu dem Gladbeck gehört, hat noch keine generelle Maskenpflicht erlassen. Dort liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 27,1.

Höxter erlässt Maskenpflicht für alle Märkte

6.10.2020
Die Stadt Höxter hat für alle Märkte in der Stadt eine Maskenpflicht erlassen. Damit geht die Stadt über die Vorschriften der landesweit gültigen Coronaschutzverordnung hinaus. Darin ist geregelt, dass Marktbesucher lediglich an den Ständen und in Warteschlangen einen Mund-Nase-Schutz tragen müssen. Die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen in Westfalen haben die Städte Hamm (94,9), Gelsenkirchen (38,7) und Hagen (35,5).
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Hamm wird zum Risikogebiet

2.10.2020
Einige Bundesländer, darunter Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wollen keine Gäste aus Hamm: Sie haben die Stadt zum Risikogebiet erklärt. Einreisende aus Hamm müssen sich nach Medienberichten in diesen Bundesländern beim Gesundheitsamt melden und für 14 Tage in Quarantäne, auch wenn sie einen negativen Coronatest vorlegen.

Die Stadt Hamm hat inzwischen auch für Feiern in privaten Räumen eine Anmeldepflicht beim Gesundheitsamt beschlossen. Diese gilt schon für Feiern mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 25 und auch für Partys in der eigenen Wohnung, teilt die Stadt. Der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert lag in Hamm am Freitag (2.10.2020) bei 97,7 – es war der höchste Wert in Deutschland.

Corona-Zahlen in Westfalen steigen weiter

2.10.2020
Aktuell sind 3060 Menschen in Westfalen am Corona-Virus erkrankt. Das sind rund 1100 mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen ist von 13,1 auf 19,1 gestiegen. Weitere Daten zu den Corona-Fallzahlen in Westfalen finden Sie hier.

Grünes Licht für Weihnachtsmärkte

1.10.2020
Die Corona-Schutzverordnung gibt grundsätzlich „grünes Licht“ für Weihnachtsmärkte. Voraussetzung sind jedoch Regeln, um Abstände einzuhalten, den Zugang zu begrenzen und Hygiene sicher zu stellen. In den Städten der Region wird derzeit nach Lösungen gesucht, damit die Märkte Stattfinden können. Mehr dazu lesen Sie hier:
Grünes Licht für Weihnachtsmärkte

Neue Corona-Schutzverordnung gilt ab 1. Oktober

30.09.2020
Das Landeskabinett hat die Verlängerung der Coronaverordnungen bis einschließlich 31. Oktober beschlossen. Darin ist auch festgehalten, das private Feiern außerhalb des privaten Bereichs ab einer Teilnehmerzahl von 50 vorher beim örtlichen Ordnungsamt angemeldet werden müssen. Wer bei einem Gaststättenbesuch einen falschen Namen angibt, muss nun mit einer Geldbuße von 250 Euro rechnen. Mehr dazu lesen Sie hier:
250 Euro Strafe für falsche Angaben

Sieben-Tage-Inzidenz in der Region steigt auf 17,2

28.9.2020
Insgesamt wurden in Westfalen bisher fast 29.343 Infizierte registriert, seit der letzten Woche sind das 1515 neue Fälle. In Bielefeld gibt es nach einer privaten Feier zahlreiche neue Infektionen. Als Folge mussten mehrere Schulklassen an zehn Bielefelder Schulen in Quarantäne. Betroffen von den Maßnahmen sind mehr als 1000 Schüler und Lehrer, insgesamt sind mehr als 1700 in Quarantäne. In Hamm stieg die Zahl der Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner nach Angaben des Robert-Koch-Instituts inzwischen auf mehr als 112 Infizierte. Es ist der bundesweit höchste Wert.

Auch in Emsdetten ist die Zahl der Infizierten im Zusammenhang mit Coronaausbruch bei der Fleischverarbeitungsfirma „Allfrisch“ auf mehr als 80 Fälle gestiegen, teilt der Kreis Steinfurt mit. Insgesamt waren Tests bei 335 Menschen durchgeführt worden. Mehr als 50 Fälle sind direkt auf das Infektionsgeschehen im dem Fleischbetrieb zurückzuführen. Die Stadt Münster hat eine Bar geschlossen, weil dort ein mit dem Coronavirus infizierter Kellner gearbeitet hat. Mehrere Besucher der Bar hatten sich daraufhin ebenfalls infiziert.

Befragung von Senioren: Traurig, verzweifelt, depressiv

27.9.2020
Eine Befragung von Wissenschaftler der Fachhochschule Münster hat untersucht, wie genau Senioren in Pflegeeinrichtungen die Lockdown-Zeit im Frühjahr erlebt haben. Traurig, verzweifelt und depressiv sei die Stimmung unter den Senioren in dieser Phase gewesen, heißt es. „Die zum Teil rigiden Regelungen bedeuteten für viele Bewohnerinnen und Bewohner massive Einschränkungen ihrer Persönlichkeitsrechte“, sagt Prof. Dr. Mirko Sporket vom Fachbereich Sozialwesen der FH Münster.

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