Das Coronavirus in einer Animation. Foto: pixabay
26.02.2021

Viele Neuinfektionen im Märkischen Kreis

26.02.2021
Der Märkische Kreis hat NRW-weit die höchste Sieben-Tages-Inzidenz. Sie liegt bei 120,4. Die Ursachen dafür lägen in einzelnen lokalen Ereignissen mit jeweils einer größeren Anzahl an Infizierten begründet, teilt der Krisenstab mit. So sei es zuletzt vermehrt in Krankenhäusern und Unternehmen zu Ausbrüchen gekommen. Auch trage die zunehmende Verbreitung der ansteckenderen britischen Virusvariante zu einem deutlichen Anstieg der Zahlen bei. Insgesamt acht Kreise und kreisfreie Städte liegen bei der Sieben-Tage-Inzidenz noch unter dem 50er-Schwellenwert. Münster mit 21,3 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen und der Kreis Coesfeld mit einem Wert von 30 haben die niedrigsten Zahlen

Dortmund verschärft Maskenpflicht

25.02.2021
Die Stadt Dortmund weitet die Maskenpflicht in besonders stark frequentierten Freizeit- und Parkanlagen wie dem Rombergpark oder den Wegen am Phoenixsee aus. Von Samstag (27.02.2021) an müssen Spaziergänger dort samstags, sonntags und feiertags jeweils von 12 bis 18 Uhr auf sämtlichen Wegeflächen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Ziel dieser Maßnahme sei es, die Bevölkerung weiterhin zu sensibilisieren und auf die Gefahren durch den Coronavirus hinzuweisen, teilt die Stadt mit.

Studie: Corona spaltet und eint

24.02.2021
Die Studie „Zwischen individueller Freiheit und Gemeinwohl“ der Bertelsmann Stiftung Gütersloh zeigt Unterschiede, die in der Corona-Debatte zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Wertemilieus gibt. Demzufolge akzeptieren Humanisten die Einschränkungen der individuellen Freiheit zu 80 Prozent, lehnt Hälfte der Leistungsorientierten diese ab. „Die Corona-Pandemie verschärft Wertekonflikte, die bereits vorher schwelten“, erklärt dazu Yasemin El-Menourar, Expertin für gesellschaftlichen Zusammenhalt bei der Bertelsmann Stiftung. Weitere Ergebnisse: Rund ein Drittel der Deutschen wollen sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen. Ebenfalls rund ein Drittel der Befragten lehne zudem die Einschränkung von Freiheitsrechten in der Corona-Pandemie ab. Lesen Sie mehr

Initiative zur Rückkehr von Zuschauern

23.02.2021
Das Theater und das Konzerthaus Dortmund haben sich einer Initiative von mehr als 40 Kultur- und Sporteinrichtungen angeschlossen, die sich für die Rückkehr von Zuschauern und Gästen bei Veranstaltungen einsetzt. Virologen, Raumlufttechniker und Gesundheitsökonomen haben an dem Konzept mitgewirkt, das eine coronasichere Wiederaufnahme des Spielbetriebs in Sport und Kultur gewährleisten soll. Zum Konzept gehören unter anderem eine Kapazitätsbegrenzung auf 25 bis 40 Prozent am Veranstaltungsort, personenenbezogene Ticketvergabe, umfassende Maskenpflicht sowie weitere strenge Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen. 20 Wissenschaftler und Experten haben das Konzept ausgearbeitet. Zu den weiteren Unterzeichnern der Initiative gehören u.a. der Deutsche Fußballbund, der Deutsche Kulturrat oder auch der Deutsche Bühnenverein.

Weiter Probleme bei Impfterminvergabe

22.02.2021
In einigen  Impfzentren Westfalens kommt es weiter zu Problemen bei der Terminvergabe. Im Zentrum des Ennepe-Ruhr-Kreises war ein Termin über das Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) um ein Vielfaches zu oft vergeben worden.

Statt der geplanten drei Bürger kamen 31 zur selben Uhrzeit nach Ennepetal, teilt der Kreis mit. Dennoch konnten alle Senioren vor Ort mit Impfstoff versorgt werden. „Wir haben befürchtet, dass sich das Problem wiederholt“, sagt Krisenstableiter Michael Schäfer mit Blick auf den Sonntag der Vorwoche, als 60 Senioren zum Impfzentrum gekommen waren, die nicht auf der Liste für einen Impftermin standen. Weil für sie kein Impfstoff vorhanden war, mussten sie zunächst unverrichteter Dinge wieder nach Hause geschickt werden. Der Kreis hat nun eine Telefonnummer eingerichtet, unter der Bürger ihren Termin überprüfen lassen können, bevor sie zum Impftermin fahren.

In Münster mussten am Wochenende Menschen abgewiesen werden, obwohl sie sich sicher waren, einen Termin gebucht zu haben. Allerdings konnten sie keine Bestätigung für den Termin vorlegen, sondern hatten sich einen vermeintlich gebuchten Termin notiert oder während der Terminreservierung einen Screenshot angefertigt. Das reiche aber nicht aus. „Es handelt sich dabei um nicht vollständig abgeschlossene Buchungsvorgänge“, erläutert Hendrik Oen, Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Online-Buchungen sind erst verbindlich, wenn es eine Bestätigungsmail vom Buchungssystem gebe.

Mutanten weniger verbreitet als befürchtet

17.02.2021
Die hochansteckenden Coronavirus-Mutanten sind in Nordrhein-Westfalen weniger verbreitet als befürchtet, zeigt ein Modellprojekt, an dem das Universitätsklinikum Münster beteiligt war. Demnach handelt es sich bisher bei rund neun Prozent der positiven Abstriche auf das Coronavirus in NRW um eine der besonders ansteckenden Mutationen. Lesen Sie mehr

Neue Kältespeicher für Biontech-Impfstoff

16.02.2021
Wissenschaftler der Universität Paderborn entwickeln spezielle Kältespeicher für den Biontech-Impfstoff, die ohne Trockeneis auskommen sollen. Trockeneis ist festes Kohlenstoffdioxid (CO2), das bei einer Temperatur von minus 78° Celsius verdampft. Da bereits CO2-Konzentrationen von acht bis zehn Prozent in der Atemluft tödlich sein können, ist die Menge, die z. B. in Flugzeugen und Transportern eingesetzt werden kann, limitiert, teilt die Universität mit. In Paderborn werde deshalb an sogenannten Phasenwechselmaterialien (PCM), die für den Einsatz in Kühlakkus verfüllt werden und die erforderlichen Kühltemperaturen von minus 80°C bis minus 60°C erreichen, geforscht.

Inzidenz in sechs Kreisen unter 50

11.02.2021
Die Corona-Inzidenzen in Westfalen fallen weiter. Inzwischen sind bereits sechs Kreise unterhalb der kritischen 50er-Schwelle. Die niedrigsten Infektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage je 100.000 Einwohner hat die Stadt Münster. Dort liegt der Wert bei 19,3 (Stand 11.02.2021), es folgen die Kreise Coesfeld (24,9) und Paderborn (27,0), die Stadt Bielefeld (29,3) sowie die Kreise Steinfurt (32,6) und Gütersloh (40,3). Den landesweit höchsten Wert verzeichnet Hagen mit 119,8.

Coronamaßnahmen schützen vor weiteren Infektionen

10.02.2021
Hygiene- und Abstandsregeln sowie die Kontaktbeschränkungen im Rahmen der Coronapandemie haben im vergangenen Jahr zu einem deutlichen Rückgang anderer Infektionskrankheiten geführt. Darauf verweist die AOK Nordwest. So seien im letzten Jahr nur 199 Infektionsfälle von Keuchhusten gemeldet worden. Im Vorjahr waren es noch 839 und 2018 sogar noch 1110. „Wir gehen davon aus, dass die AHA-Regeln und die KiTa- sowie Schulschließungen zu diesem starken Rückgang geführt haben, denn die Ansteckung erfolgt bei Keuchhusten über kleinste Tröpfchen, die beim Husten oder Niesen versprüht werden“, sagte AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.

09.02.2021
Die 27 Impfzentren in Westfalen haben ihre Arbeit aufgenommen. Trotz der widrigen Witterungsbedingungen ist der Start geglückt. In den meisten Zentren verliefen die ersten Tage reibungslos. Mehr zum Impfstart lesen Sie hier

„An Masken führt kein Weg vorbei“

05.02.2021
„Egal, welchen Impfstoff die Menschen nun erhalten: An Masken führt auch weiterhin kein Weg vorbei, denn Impfen schützt vor der Erkrankung, Masken vor der Übertragung“, erklärt der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL), Dr. Hans-Albert Gehle, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL). Daher solle auch jeder Geimpfte sicherheitshalber eine FFP2-Maske nutzen.

Vor dem Hintergrund der geplanten Neufassung der Coronavirus-Impfverordnung, die aktuell als Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) vorliegt und Regelungen zur Schutzimpfung mit dem neu zugelassenen Impfstoff des Herstellers AstraZeneca sowie impfstoffspezifische Priorisierungen beinhaltet, da für diesen Impfstoff bislang nur eine Schutzimpfung bei Personen bestimmten Alters empfohlen ist, mahnte Gehle vor einem „unwissenschaftlichen Schlechteren“, teilt die ÄKWL mit. „Solange noch nicht ausreichend Impfstoff für alle vorhanden ist, müssen wir mit den Impfstoffen arbeiten, die vorhanden und zugelassen sind. Es gibt keinen Impfstoff zweiter Klasse. Das Coronavirus bleibt trotz des Impfstarts noch lange eine harte Herausforderung und kann das Gesundheitssystem an die Grenze des Leistbaren bringen. Alle sind auch zukünftig aufgerufen, sich und andere konsequent zu schützen – und Geduld zu haben.“

Virus-Mutante breitet sich weiter aus

03.02.2021
In immer mehr Städten und Kreisen in Westfalen tritt die neue hochansteckende Variante des Coronavirus auf. Die Krisenstäbe mahnen dazu, sich weiter an die geltenden Infektionsschutz-Maßnahmen zu halten: Abstand halten, Maske tragen, häufiges  Händewaschen sowie die intensive Belüftung von Innenräumen, in denen sich mehrere Menschen aufhalten. In Münster sagte Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer: „Nach den uns vorliegenden Erkenntnissen weichen die Krankheitsverläufe, die durch die neuen Corona-Mutationen ausgelöst werden, nicht wesentlich von den Krankheitsverläufen bei herkömmlichen Covid-Infektionen ab. Die besondere Gefährlichkeit der neuen Mutationen besteht nach aktuellem Wissensstand darin, dass man sich wesentlich leichter mit ihnen infizieren kann.“ Gleichzeitig warnte er davor, die langsam zunehmende Verfügbarkeit von Impfstoffen mit einer allgemeinen Entspannung der pandemischen Lage zu verwechseln.

Erste Osterfeuer abgesagt

02.02.2021
Gut zwei Monate vor Ostern haben die ersten Kommunen entschieden, dass sie wegen der Corona-Pandemie keine Osterfeuer genehmigen werden. So haben die Stadt Castrop-Rauxel und die Stadt Unna bereits angekündigt, dass sämtliche Osterfeuer ausfallen müssen. Schon 2020 war das Abbrennen von Osterfeuern in den Kommunen untersagt worden.

Impfung in Pflegeheimen geht weiter

01.02.2021
Seit Montag sind die mobilen Impfteams wieder in Westfalen unterwegs, um Erstimpfungen in Alten- und Pflegeheimen durchzuführen. Diese waren Mitte Januar unterbrochen worden, da der Pharmahersteller Biontech seine prognostizierte Impfstoff-Liefermenge reduziert hatte. Wie die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) mitteilt, seien im Landesteil Westfalen-Lippe rund 90 Prozent der berechtigten Alten- und Pflegeheime bereits mit Impfstoff für die Erstimpfung versorgt, weitere etwa 20.000 Bewohner und –mitarbeiter werden in den nächsten Tagen und Wochen noch geimpft.

Erste Bilanz der Terminvergabe

29.01.2021
In Westfalen wurden in dieser Woche 479.000 Termine für die Corona-Impfung vergeben. Fast 240.000 berechtigte Bürger über 80 Jahren haben demnach einen Termin für die erste und zweite Impfung erhalten, berichtet die Kassenärztliche Vereinigung (KVWL). „Die vergangenen Tage waren für die Bürger, aber auch für uns und alle Beteiligten, eine echte Zerreißprobe“, sagte Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der KVWL. Am Montag waren die Buchungssysteme zusammengebrochen, es folgten eine Vielzahl  technischer Probleme. „Wir entschuldigen uns bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die mit Problemen bei der Vereinbarung eines Impf-Termins zu kämpfen hatten. Wir haben kein Geheimnis daraus gemacht, dass wir mit Schwierigkeiten bei der Terminvergabe rechnen, wenn der Großteil der fast eine Million Impfberechtigten in NRW sich gleichzeitig an eine Hotline und ein Online-Portal wendet. Dass sich der Start jedoch so schwierig gestaltet hat, bedauern wir sehr“, erklärte der KVWL-Gesamtvorstand,

Infektionszahl sinkt

28.01.2021
Nach der Stadt Münster melden auch die Kreise Borken und Coesfeld erstmals seit Wochen wieder eine Sieben-Tage-Inzidenz unterhalb des kritischen Schwellenwerts von 50. Im Kreis Borken liegt die Zahl der Infektionen je 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage bei 47,4 und im Kreis Coesfeld bei 49,0. Den niedrigsten Wert verzeichnet nach wie vor Münster mit 33,6. In allen anderen Kreisen und kreisfreien Städten NRWs liegt die Sieben-Tage-Inzidenz noch über dem 50er-Schwellenwert.

Virusmutationen werden erforscht

27.01.2021
In einem Modellprojekt an den Universitätskliniken Münster und Düsseldorf sollen die Corona-Virusmutationen untersucht werden. „Mir ist es ein besonderes Anliegen zu untersuchen, ob sich die Varianten in Nordrhein-Westfalen unterschiedlich verbreitet haben, beispielsweise in den Grenzregionen zu den Niederlanden. Noch diese Woche wird damit begonnen, rund 1.000 positive SARS-CoV-2 Proben insbesondere aus dieser Region zu sammeln und auszuwerten“, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Geleitet werden die Forschungen von Professor Alexander Mellmann vom Institut für Hygiene des Universitätsklinikums Münster.

Nach einem Verdacht auf Virusmutationen am Marienhospital Steinfurt werden dort alle Patienten und Mitarbeiter auf das Covid-19-Virus getestet. Die Proben sollen auf die britischen und südafrikanischen Virusvarianten untersucht werden. In dem Standort des Universitätsklinikums Münster besteht die Vermutung, dass sich drei Personen mit dem mutierten und als stärker ansteckend geltenden Virus infiziert haben.

300.000 Impftermine vergeben

26.01.2021
Rund 300.000 Impftermine haben die Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Westfalen am Montag zum Start der Terminvergabe mit Über-80-Jährigen vereinbart, sagte der Vorsitzende der KV Nordrhein, Frank Bergmann, bei WDR5. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sagte, er habe Verständnis für die Verärgerung vieler Senioren, die mehrere Stunden am Computer verbracht hätten, um einen Termin zu vereinbaren. Immerhin seien aber 275.000 Ersttermine über das System gemacht worden. Jeder Impfwillige würde ein Angebot erhalten, so Laumann.

Der Distanzunterricht an den Schulen wird bis mindestens zum 12. Februar fortgeführt, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer heute Mittag. Wann es wieder Präsenzunterricht oder Wechselmodell an den Schulen geben werde, sei nicht vorherzusagen. Hintergrund sind die Virusmutationen, deren Einfluss auf das Infektionsgeschehen zurzeit noch unklar sei.

Hotline für Impfterminvergabe überlastet

25.01.2021
Die Telefonhotline dauerbesetzt, die Internetseite nicht erreichbar – seit Montagmorgen können sich über 80-Jährige um Termine für eine Corona-Schutzimpfung bemühen. Doch beim Bemühen blieb es wohl in den meisten Fällen. Denn weder telefonisch noch über die angegebene Internet-Seite www.116117.de war es zeitweise möglich, weiterzukommen. Schon gegen Mittag zeigte die Internetseite zudem an, dass alle Termine bereits vergeben seien. Lesen Sie mehr

Impfstopp: Große Enttäuschung

22.01.2021
Der Stopp der Corona-Impfungen in den nordrhein-westfälischen Kliniken und die Verschiebung des Impfstarts hat für große Irritationen gesorgt. Ärztekammer-Präsident Hans-Albert Gehle zeigte sich „enttäuscht und besorgt“. Er forderte eine verlässliche Impfplanung. Auch Hausärzte und ihre Mitarbeiter müssten mit höchster Priorität geimpft werden.

Während die Impfzentren bedingt durch den Lieferstopp des Biontech-Impfstoffs erst am 8. Februar öffnen, wird die Terminvergabe wie geplant am 25. Januar online und telefonisch starten. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe erwartet eine sehr hohe Nachfrage und kündigt an, dass sich mehr als 1000 zusätzliche Mitarbeiter um die telefonische Terminvereinbarung kümmern werden. Jeder Impfwillige werde drankommen, es sei aber Geduld gefragt, heißt es dort.

Start der Impfungen von Über-80-Jährigen verschoben

20.01.2021
Die Start der Impfungen von Über-80-Jährigen muss in NRW verschoben werden, da es Lieferengpässe beim Impfstoffhersteller Biotech gibt, geben Städte und Kreise  in Berufung auf das NRW-Gesundheitsministerium. Statt wie geplant am 1. Februar werden die Impfzentren erst am 8. Februar ihren Betrieb aufnehmen, heißt es. Ebenfalls pausieren müssen in der kommenden Woche die Impfungen in Pflegeheimen und Krankenhäusern. An Terminen für Zweitimpfungen in Pflegeheimen ändert sich jedoch nichts.

Gute Nachrichten gibt es aus Münster. Dort ist der Inzidenzwert unter die angestrebte Marke von 50 gesunken. 45 Neuansteckungen je 100.000 Einwohner wurden dort in der vergangenen Woche verzeichnet. Das ist der niedrigste Wert in NRW.

Erste Impfungen in Krankenhäusern

18.01.2021
Seit Wochenbeginn werden Mitarbeiter von Krankenhäusern in NRW gegen Corona geimpft. In einem ersten Schritt wird Klinikpersonal geimpft, das Kontakt mit COVID-Patienten hat oder in besonders sensiblen Bereichen wie der Onkologie arbeitet. Mediziner und Pflegekräfte, aber auch Reinigungs- und Servicekräfte wurden zur Impfung eingeladen. Das Universitätsklinikum Münster (UKM) berichtet, dass 1000 Mitarbeiter innerhalb von zwei Tagen die Schutzimpfung erhalten sollen. Um dies zu ermöglichen, wurden Aufklärungsgespräche bereits im Vorfeld des Impftermins geführt. Um die Impfung dann zügig durchführen zu können, wurden zwei Impfstraßen eingerichtet. „Wir haben eine Impfbereitschaft von über 80 Prozent“, sagte Prof. Dr. Hugo Van Aken, Ärztlicher Direktor am UKM.

Impfzentren wollen Anfang Februar starten

14.01.2021
Die 27 Impfzentren in Westfalen-Lippe sollen zum 1. Februar ihre Arbeit aufnehmen. Das teilt die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe mit. In den Zentren sollen zunächst Bürger geimpft werden, die 80 Jahre oder älter sind und einen Termin vereinbart haben. Mehr als 300.000 Menschen sind demnach in dieser Gruppe in der Region impfberechtigt. Sie erhalten in den kommenden Tagen ein Informationsschreiben, wie die Impfungen ablaufen.

Fortschritte bei Impfung in Westfalen

12.01.2021
Die Impfungen gegen Corona gehen in Westfalen mit großen Schritten voran. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) teilt mit, dass bis Ende Januar alle der laut NRW-Gesundheitsministerium berechtigten Heime mit der 1. Schutzimpfung versorgt sein werden, parallel dazu starte in den nächsten Tagen in vielen Einrichtungen die zweite Impfrunde.

Wer wissen möchte, wie viele Impfungen genau gegen das Coronavirus in den westfälisch-lippischen Alten- und Pflegeheimen bisher verabreicht wurden, kann dies nun auf der Corona-Webseite der KVWL erfahren. Hier geht es zu den Daten.

Fünf Regionen über 200er Schwelle

11.01.2021
In fünf Regionen Westfalens ist die Sieben-Tage-Inzidenz auf mehr als 200 gestiegen. Den Höchstwert gibt es aktuell in Höxter mit 261 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Auch der Kreis Recklinghausen (228,5), die Stadt Gelsenkirchen (227,2), der Kreis Minden-Lübbecke (223,9) und die Stadt Bielefeld (211,6) lagen über der 200er-Schwelle, ab der ursprünglich weitere Einschränkungen gelten sollten.

So hatte die Bund-Länder-Konferenz für diesen Fall eigentlich vorgesehen, die Bewegungsfreiheit der Bürger einzuschränken. Sie sollten sich nur noch in einem Radius von 15 Kilometern bewegen dürfen. In NRW gilt das aber nicht automatisch. Die betroffenen Städte und Kreise können dagegen in Absprache mit dem Landesgesundheitsministerium weitere Maßnahmen verabschieden. In Recklinghausen wird heute (11.01.2021) über weitere Schutzmaßnahmen verhandeln.

Der Kreis Coesfeld hat seit Tagen die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in NRW. Sie lag am Montag bei 73,9.

Massive Probleme bei Start des digitalen Unterrichts

11.01.2021
Zahlreiche Schulen in Westfalen konnten am Montag nicht wie geplant mit dem digitalen Unterricht beginnen. Betroffen waren vor allem Einrichtungen, die auf die digitale Plattform IServ setzen. Diese hatte massive Probleme. Es sei nicht möglich Videokonferenzen zu eröffnen oder diesen beitreten, teilte das Unternehmen über den Nachrichtendienst Twitter mit. Nach einer Störungskarte des Portals netzwelt.de gehörte die Region Münster zu den am stärksten von den Einschränkungen betroffenen Gebieten.

wsp

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