Die mobile Ausstellung "SALIGIA - Die 7 Todsünden“. Foto: Jan-Christoph Tonigs
14.05.2019

Die sieben Todsünden gehen auf Tour

Ist „Geiz geil“ wie es in der Werbung heißt, oder doch eine der schlimmsten Sünden? Die Anfang Mai auf dem Gelände des Klosters Bentlage in Rheine eröffnete Wanderausstellung „SALIGIA. Die 7 Todsünden“ lädt ein zur Auseinandersetzung.

Die eigens für diese Ausstellung gestalteten Kunstobjekte gehen bis Dezember 2020 auf Tournee und machen für jeweils sieben Wochen an verschiedenen Orten in Westfalen Station. Weitere Ausstellungsorte werden Telgte, Münster, Vreden, Liesborn, Saerbeck und Herne sein.

Superbia (Hochmut), Avaritia (Geiz), Luxuria (Wollust), Ira (Zorn), Gula (Völlerei), Invidia (Neid) und Acedia (Faulheit) – sieben KünstlerInnen haben sich mit jeweils einer der sieben Todsünden auseinander gesetzt und ihre ganz eigene Sicht gestaltet. Die fest auf Anhänger montierten Kunstobjekte werden als Wagen-Kolonne vom einen zum nächsten Ausstellungsort transportiert. Neben den Ausstellungen an festen Orten soll auch dieser Ortswechsel mit Zwischenstopps an innerstädtischen Plätzen und ländlichen Locations zur Performance werden.

Die künstlerische Interpretation der sieben Todsünden hat bereits eine weit zurückreichende Tradition. Auch wenn sich die Lebensumstände in den vergangenen Jahrhunderten geändert haben, bleibt der Sündenkanon für die heutige Zeit hochaktuell, so die Kuratoren Ingrid Raschke-Stuwe und Jan-Christoph Tonigs. Zurzeit kann die Ausstellung noch bis zum 23. Juni 2019 auf dem Außengelände des Klosters Bentlage besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden Sie hier.

wsp

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