06.04.2018

Digitalisierung: Lemgo wird Smart-City

Lemgo (wh). Mit bis zu 2,25 Millionen Euro unterstützt das Land NRW die Smart-City-Offensive in Lemgo. Zentrale Frage dabei ist: Wie kann das Internet der Dinge (IoT) das Leben in der Stadt erleichtern? Gesucht werden lebens- und praxisnahe digitale Lösungen für die Bewohner einer deutschen Mittelstadt, die in Pilotprojekten entwickelt und praktisch erprobt werden, teilte das NRW-Wirtschafts- und Digitalministerium auf Anfrage des Nachrichtenservice „Westfalen heute“ mit.

Lemgo ist für dieses Projekt besonders geeignet, da es beispielhaft für die mehr als 180 Mittelstädte in Nordrhein-Westfalen steht. Für Städte also, die mehr als 20.000 und weniger als 100.000 Einwohnern zählen. Die Stadt in Ostwestfalen solle deshalb als Referenzplattform in Sachen Smart-City mit aktiver Bürgerbeteiligung fungieren, so das Ministerium.

In Lemgo sollen Digitalisierungs-Projekte für die Gestaltung der Stadt der Zukunft realisiert werden. Dabei geht es um Themen wie Mobilität, Umwelt und Konzepte für den stationären Einzelhandel. So könnten die Lemgoer Bürger und Besucher zukünftig etwa über eine Smartphone-App in Echtzeit über freie Parkplätze informiert werden. Ebenso geplant ist eine Vernetzung verschiedener Buslinien, um den Öffentlichen Personennahverkehr zu optimieren. Realisiert werden soll das so genannte „IoT Reallabor Lemgo Digital“ durch das Fraunhofer IOSB-INA, das in Lemgo ansässig ist.

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