27.01.2011

Dortmunder Studie: Sozial benachteiligte Kinder neigen eher zu Übergewicht

Dortmund (wh). Sozial benachteiligte Kinder in Dortmund neigen eher zu Übergewicht als Kinder aus einem starken sozialen Umfeld. Das geht aus einer Studie hervor, die der Fachbereich Statistik und das Gesundheitsamt der Stadt in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dortmund und der BKK Hoesch erhoben hat. Demnach sind das Einkommen und der Bildungsstatus im Umfeld der Kinder wichtige Faktoren für eine Tendenz zu Übergewicht. Auch der Gewichtsstatus der Eltern spielt eine entscheidende Rolle. Laut der Studie gilt: "Übergewichtige Eltern haben auch eher übergewichtige Kinder."
Für die nach Angaben der Stadt in dieser Art bundesweit erste Erhebung wurden 1300 Kinder in einen Zeitraum von drei Jahren regelmäßig untersucht. Bei der Schuleingangsuntersuchung im Alter von sechs Jahren waren 14 Prozent der Kinder übergewichtig.
Die "Längsschnittuntersuchung der Entwicklung des BMI (Body Mass Index) Dortmunder Kinder" soll noch bis 2013 fortgesetzt werden.

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