Eine Stadt voller Kunst
Das Buch „Kunst im öffentlichen Raum. 35 Kunstwerke in Dortmund“ stellt Skulpturen, Plastiken, Brunnen und eine Videoinstallation vor.
Herausgeber ist Jacques Heinrich Toussaint vom Museum für Kunst und Kulturgeschichte. „Kunst im öffentlichen Raum ist ein Schatz, der allen gehört“, sagt der Kunsthistoriker. „Sie erzählt Geschichten von unserer Stadt – von ihrer Vergangenheit, ihren Menschen und ihren Ideen. Mit dem Buch wollen wir Lust machen, sich auf den Weg zu machen und Dortmunds Kunst neu zu sehen.“ Das Buch führt mit Fotos und kurzen Texten quer durch die Stadt und stellt die Vielfalt der Kunstwerke vor. Diese reicht von Artur Schulze-Engels bronzenem „Bierkutscher“ am Stadtgarten über Gesa Kösters „Mahnmal für die NSU-Opfer“ (2013) bis hin zu den „Dortmunder Rosen“ – eine Installation, die vor dem Kulturzentrum U blütenähnliche Formen aus Autorückleuchten zeigt (Winter & Hörbelt, 2018). Ein weithin sichtbares Kunstwerk sind die „Fliegenden Bilder“ – Adolf Winkelmanns Videoinstallation hoch oben auf dem U-Turm.
Mehr als 1000 Kunstwerke im Stadtraum
Mehr als 1000 Kunstwerke gibt es im öffentlichen Raum von Dortmund. Der Kunstführer will nun einige beispielhafte Werke, die sich seit dem Zweiten Weltkrieg im Stadtraum angereichert haben, vorstellen. Sie erzählen von der Auftragskunst in der Stadt und von der Vielzahl an öffentlichen Einrichtungen und Akteuren, die diese errichtet oder gestiftet haben, heißt es dazu in einem Grußwort von Dortmunds Kulturdezernenten Jörg Stüdemann.
„Kunst im öffentlichen Raum. 35 Kunstwerke in Dortmund“ ist im K-West Verlag mit 120 Seiten zum Preis von 14,95 Euro erschienen. Mehr zum Thema lesen Sie auch hier.
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