12.12.2014

Einzigartiger Kinder-MRT in Dortmund soll Untersuchungen für junge Patienten erleichtern

Dortmund (wh). Ein europaweit einzigartiges MRT-Gerät für Kinder soll im Sommer 2015 im Westfälischen Kinderzentrum am Klinikum Dortmund in Betrieb gehen. Mit einem Förderbescheid über 550.000 Euro beteiligt sich jetzt das Land NRW an der Einrichtung des Magnet-Resonanz-Tomographen, dessen Gesamtkosten bei 1.925.000 Euro liegen.

Der Kinder-MRT hat im Gegensatz zu herkömmlichen Geräten eine offenere Röhre, so dass ein Elternteil während der Untersuchung neben dem Kind liegen kann. Zudem ist das Gerät stark lärmreduziert und die jungen Patienten können während der Aufnahmen Videos ansehen.

Ein MRT liefert detaillierte Bilder von Organen, Knochen und Gewebe. Bei der Untersuchung müssen Patienten allerdings für längere Zeit regungslos in einer engen Röhre liegen, von der laute Geräusche ausgehen. Da Kinder diese Situation oft als bedrohlich erleben, werden sie nicht selten für die Aufnahmen narkotisiert. Das soll es mit dem neuen Kinder-MRT in Dortmund möglichst nicht mehr geben.

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