Der "Zauberlehrling", ein tanzender Strommast, wird Teil des Emscherkunstweges. / Foto: pixabay
07.03.2019

Emscherkunstweg mit „Zauberlehrling“

Entlang der Emscher zwischen Holzwickede und Dinslaken entsteht ein Skulpturenweg. Der Parcours von Kunstwerken knüpft an das temporäre Ausstellungsprojekt Emscherkunst an, das im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 ins Leben gerufen wurde und den Umbau der Emscher bis 2016 begleitet hat. 

Der Emscherkunstweg soll bestehende Arbeiten zeigen, darunter den „Zauberlehrling“ der Künstlergruppe Inges Idee oder den „Walkaway and Tower“ des Künstlers Tadeshi Kawamata. Auch der künstlich erschaffene Berg „Monument for a Forgotten Future“, der auf der sogenannten Wilden Insel nordöstlich des Rhein-Herne-Kanals in Gelsenkirchen installiert wurde, soll Teil sein. In den nächsten fünf bis sieben Jahren werden zudem fünf bis sieben neue Arbeiten für den Skulpturenweg entstehen.

„Zukunft des Emschertals mitgestalten“

Konzipiert wird das neue Ausstellungsformat von Britta Peters, der Künstlerischen Leiterin von Urbane Künste Ruhr, die zuvor unter anderem die Skulptur Projekte 2017 in Münster mitkuratierte. Beteiligt sind außerdem die Emschergenossenschaft und der Regionalverband Ruhr.

NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat die Schirmherrschaft übernommen. „Mit dem Emscherkunstweg haben die drei Kooperationspartner ein beeindruckendes Projekt auf die Beine gestellt, das die Zukunft des Emschertals im wahrsten Sinne des Wortes mitgestaltet. Herausragende Kunstprojekte der vergangenen Jahre werden in eine neue Präsentation eingebunden, bewahrt und bleiben öffentlich zugänglich. Damit ist der Emscherkunstweg Teil des Strukturwandels im Ruhrgebiet und weist gleichzeitig über ihn hinaus. Das regionenübergreifende Format hat das Potential, zum Vorbildprojekt zu werden“, sagte die Ministerin bei der Präsentation des Projektes.

wsp

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