Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto: Land-NRW / R. Sondermann
09.09.2019

Entscheidungsphase der Ruhrkonferenz beginnt

Die Ruhrkonferenz nähert sich dem Abschluss. Seit heute sind 75 Projektideen im Internet einsehbar. 

Nun sollen die Bürger des Reviers aber auch Kommunen und Verbände ihre Rückmeldung zu den Projekten geben – online oder persönlich. Eine Veranstaltung hierzu mit Oberbürgermeistern, Landräten und dem Regionalverband Ruhr findet am 16. September 2019 in Hamm statt.

Zudem wird es zwei so genannte „Townhall-Diskussionen“ mit Ministerpräsident Armin Laschet geben, eine davon in Hagen am 5. Oktober. Die Landesregierung will dann Ende Oktober entscheiden, welche der 75 Projektvorschläge in Leitprojekten der Ruhr-Konferenz münden.

„Die Ruhr-Konferenz setzt auf die vielen innovativen und kreativen Ideen und die Gestaltungskraft derer, die es betrifft – die Menschen im Ruhrgebiet. Die Vielfalt und Kreativität der Projektvorschläge ist beeindruckend. Aus den Vorschlägen der Themenforen bilden wir jetzt ein Gesamtpaket, das der Region einen Impuls in allen Bereichen gibt“, sagt Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, der federführend für die Ruhr-Konferenz verantwortlich ist.

Mobil in der Stadt

Insgesamt hatten 20 Themenforen die 75 Projektvorschläge erarbeitet – darin eingeflossen seien Ideen aus über 50 Veranstaltungen sowie die von Bürgern über die Online-Plattform der Ruhr-Konferenz eingebrachten Vorschläge, teilt die Staatskanzlei mit. Die Vorschläge beschäftigen sich unter anderem mit den Themen Mobilität, Bildung, Digitalisierung, Gesundheit, Vernetzung, Umwelt, Arbeit, Energie, Sicherheit, Integration und Sport.

Beim Projekt „Mobil in der Stadt“ soll es beispielsweise um eine verbesserte Nahmobilität mit erweiterten Sharing-Angeboten und intelligenter Logistik in der Stadt gehen. Im Vorschlag „Talente unterstützen – Talentkollegs im Ruhrgebiet“ soll das bereits in Herne bestehende Talentkolleg Ruhr als Vorbild für zwei bis drei weitere Standorte dienen. So soll das Konzept auf das ganze Ruhrgebiet ausgedehnt werden, um junge Menschen beim Übergang von der Schule zu Studium und Beruf individuell zu unterstützen, heißt es in der Projektbeschreibung.

wsp

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