Die Rolling Stones sind wahre Rock-Legenden. Am 27. Juli treten sie mit ihrer "Sixty"-Show in Gelsenkirchen auf. Foto: Pixabay
17.03.2022

„Es wird ein starkes Konzertjahr“

Die Rolling Stones kommen nach Westfalen. Die „Sixty“-Jubiläumstour der Rock-Giganten macht am 27. Juli 2022 Station in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen. 

Die Arena „auf Schalke“ ist neben München der einzige Konzertort der Stones in Deutschland. Mit der „Sixty“-Tour feiern Mick Jagger, Keith Richards und Ronny Wood das 60-jährige Jubiläum als Band mit Klassikern wie „Jumpin‘ Jack Flash“, „(I Can’t Get No) Satisfaction“ und „Start Me Up“. Der reguläre Vorverkauf der Tickets – mit Preisen zwischen 113 und 749 Euro – startet am 18. März. 

Neben den Rolling Stones bereiten sich zahlreiche Bands und Künstler auf einen Sommer mit Konzerten in großen Hallen und Arenen vor – möglichst ohne pandemiebedingte Einschränkungen. Herbert Grönemeyer ist am 28. Mai zu Gast in der Gelsenkirchener Arena, Ed Sheeran steht dort vom 7. bis 9. Juli gleich an drei Abenden auf der Bühne. In den Dortmunder Westfalenhallen tritt am 7. und 8. Juni Udo Lindenberg unter dem Motto „Udopium Live“ auf. In der OWL Arena in Halle (Westfalen) holen unter anderem Sting (27.7.) und Sarah Connor (14.8.) verschobene Konzerte nach. In der Halle Münsterland in Münster sind bereits im Mai die Simple Minds (11.5.) zu Gast. Für den 25. und 26. November kündigen sich die Donots mit dem „Grand Münster Slam Weekender“ an.

Viele Konzerte werden nachgeholt

Andreas Möller, als Head Promoter für den Bereich Rock/Pop beim Konzertbüro Schoneberg zuständig, erwartet für 2022 ein volles Programm. „Wenn nun tatsächlich Kontaktbeschränkungen fallen, dann wird es ein starkes Konzertjahr. Zahlreiche Konzerte aus 2020 und 2021 werden nachgeholt“, berichtet er von der Planung. Die vergangenen zwei Pandemiejahre haben die Veranstaltungsbranche besonders hart getroffen. Zwischen dem Beginn des Corona-Lockdowns am 12. März und dem Jahresende 2020 veranstaltete das Konzertbüro gerade einmal ein Konzert. 2021 immerhin 100 Veranstaltungen. „Normal sind etwa 500“, so Möller. Er berichtet: „Die öffentliche Hand hat uns in dieser Zeit finanziell unterstützt. Für die vielen Kulturmenschen, die in der Veranstaltungsbranche tätig sind, war es jedoch eine frustrierende Zeit.“

Die Vorfreude auf den Konzertsommer ist nun groß. Ticketverkäufe liefen zwar teilweise noch schleppend, berichtet der Rock/Pop-Spezialist. „Unsere Erfahrung zeigt aber, dass Leute wiederkommen, wenn sie selbst erleben, dass Konzerte gut organisiert sind und wieder zur Normalität werden.“

aki, wsp

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