27.01.2014

Finanzielle Unterstützung: Bund will benachteiligte Wohnquartiere in Westfalen aufwerten

Westfalen (wh). Strukturschwache und benachteiligte Stadtteile in Westfalen können mit zusätzlichen finanziellen Mitteln aus Berlin rechnen. Wie Bundesbauministerin Barbara Hendricks jetzt ankündigte, werde der Bund das Städtebauförderprogramm "Soziale Stadt" deutlich besser ausstatten. Dadurch sollen vor allem Wohnquartiere gefördert werden, in denen akute Probleme durch die Zuwanderung ärmerer Bevölkerungsgruppen bestehen.

Das Geld ist unter anderem für die Sanierung von sogenannten Schrottimmobilien und den Bau von Stadtteiltreffs vorgesehen. Bislang standen dem seit 1999 bestehenden Programm "Soziale Stadt" 40 Millionen Euro zur Verfügung.

Mit der angekündigten Aufstockung wolle Hendricks "konkrete Hilfe" leisten: "Es soll Städte und Gemeinden dabei unterstützen, die dringenden Probleme in benachteiligten Stadtvierteln zu bewältigen", so die Bauministerin bei einem Treffen mit Vertretern aus 13 deutschen Städten, darunter Gelsenkirchen, Hamm, Dortmund, Münster und Herne.

Wie viel Geld genau in die einzelnen Städte fließt, steht noch nicht fest. Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau etwa hält es für denkbar, dass seine Stadt mit über einer Millionen Euro zusätzlich rechnen kann.

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