Die Straßentheater-Performance „Bivouac“ der französischen Gruppe „Générik Vapeur“ gehört zu den Höhepunkten der „Flurstücke“. © David Street
13.06.2019

„Flurstücke“: Kunst-Spektakel in Münster

Zum dritten Mal nach 2001 und 2015 erobern die „Flurstücke“ Straßen und Plätze in Münster. Vier Tage lang stehen bei dem Open-Air-Festival Theater, Tanz, Film und Performance im Mittelpunkt.

Die Straßentheater-Performance „Bivouac“ der französischen Gruppe „Générik Vapeur“ gehört zu den Höhepunkten der „Flurstücke“ vom 20. bis 23. Juni in Münster. Dabei wird eine Parade aus blauen Menschen mit Fässern lautstark durch die Innenstadt von Münster zum Domplatz ziehen, wo sie eine Pyramide aus Fässern zum Einstürzen bringt. Schon bei der ersten Ausgabe des internationalen Festivals für Theater, Tanz, Film und Performance 2011 hatte die Gruppe großen Eindruck hinterlassen und vor dem Dom Autos an einer Wäscheleine aufgehängt.

Unter freiem Himmel und bei freiem Eintritt machen die „Flurstücke“ öffentliche Plätze der Stadt zur Bühne. Das Kuratorenteam Clair Howells und Uwe Köhler (Theater Titanick), Ludger Schnieder (Theater im Pumpenhaus), Winfried Bettmer (Filmwerkstatt Münster) und Merle Radtke (Kunsthalle Münster) holt 14 zum Teil spektakuläre künstlerische Projekte nach Münster. So plant zum Beispiel die Künstlerin Adrian Williams eine Audio-Performance zum Sonnenuntergang im Preußen-Stadion, am Hafen gibt es ein Kunstwerk aus Licht und Live-Musik und am Aasee eine Riesenpuppe von Objekttheater-Star Stefanie Oberhoff.

Münsters Kulturdezernentin Cornelia Wilkens freut sich, dass die Projekte „neue Perspektiven auf vermeintlich vertraute Orte“ bieten und dazu einladen, sich mit dem öffentlichen Raum auseinanderzusetzen. Wilkens betont: „Die Flurstücke sind für alle offen.“

Weitere Informationen zu den Flurstücken finden Sie hier.

maz

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