19.05.2020

Fürsprecher für Museen

Der „Museumsverband NRW“ soll im Herbst 2020 gegründet werden. Der Verband mit Sitz in Dortmund wird aus der Vereinigung Westfälischer Museen und dem Verband Rheinischer Museen hervorgehen. 

Als Fürsprecher für die Museen soll der neue fusionierte Verband wirken. Er soll für ihre Interessen eintreten und ihre Bedeutung als „zentrale Orte kultureller Bildung“ herausstellen, sagte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. Gerade in Zeiten der Corona-Krise sei es wichtig, den Wert musealer Arbeit hervorzuheben und gute Rahmenbedingungen für Kulturarbeit zu sichern. Das Engagement für Vernetzungen und Kooperationen zwischen den Museen sowie Hochschulen, Bibliotheken oder auch Theatern ist eine weitere Aufgabe. 

Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. Foto: LWL

Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. Foto: LWL

Der neue Museumsverband soll die kommunalen Museen und auch Häuser in anderen Trägerformen vertreten. Ein besonderer Fokus soll dabei auf den Anliegen der kleinen und mittelgroßen Einrichtungen in NRW liegen. „Gerade diese Häuser brauchen einen starken Verband an ihrer Seite, um ihren Forderungen besser Gehör zu verschaffen“, so Rüschoff-Parzinger.

Der Museumsverband wird eine hauptamtliche Geschäftsführung bekommen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), der Landschaftsverband Rheinland und das NRW-Kulturministerium steuern jeweils 100.000 Euro zur Finanzierung bei.

wsp

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