29.05.2013

Geringer Frühjahrsaufschwung: Nachfrage nach Arbeitskräften steigt im Mai nur leicht an

Westfalen (wh). Die Zahl der Arbeitslosen ist in Westfalen nur leicht zurückgegangen. Im Mai 2013 waren 338.724 Menschen auf der Suche nach Arbeit, das sind 3154 weniger als im Vormonat. Damit blieb die übliche Frühjahrsbelebung schwach.

Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 7,9 Prozent. Am stärksten profitierten Arbeitssuchende in Südwestfalen (-1,8 Prozent) sowie dem Münsterland und Ostwestfalen (-1,6 Prozent).

Landesweit ist der Trend auf dem Arbeitsmarkt mit einem Rückgang um 0,1 Prozentpunkte auf eine Quote von 8,3 Prozent ähnlich. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist die Zahl der arbeitslosen Menschen jedoch gestiegen: Das Münsterland verzeichnet mit 10,1 Prozent die stärkste Zunahme, gefolgt von Südwestfalen mit 7,5 Prozent. Als Grund für diese Entwicklung nennt die Agentur für Arbeit NRW die saisonale Abhängigkeit der Regionen von der Witterung.

Besonders positiv sieht die Situation im Mai auf den Arbeitsmärkten in Coesfeld /Borken (Arbeitslosenquote 3,9 Prozent), Rheine (4,8 Prozent) und Siegen (5,3 Prozent) aus. Schwierige Arbeitsmärkte bieten Dortmund (13,3 Prozent) und Gelsenkirchen (12,6 Prozent).

Eine Tabelle mit den Arbeitslosenzahlen, aufgegliedert für die Region, finden Sie auf unserer Homepage www.westfalen-heute.de im Bereich Statistiken.

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