Geschichtspreise nach Westfalen
Drei Jugendliche vom Wilhelm-Hittorf-Gymnasium in Münster haben einen Ersten Bundespreis beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten gewonnen. Auch weitere Auszeichnungen gingen nach Westfalen.
Liora Bühning, Paula Siegert und Tom Roden haben sich mit der Geschichte der Täufer in Münster beschäftigt und dazu ein Brett- und Rollenspiel entwickelt, das die „sozialen, politischen und moralischen Grenzen in Münster“ in den 1530er Jahren nachvollziehen lässt. Der Beitrag „UTOPIA? Die Stadt der Täufer“ der beiden Schülerinnen und de Schülers vom Wilhelm-Hittorf-Gymnasium in Münster hat die Jury begeistert. Die Jugendlichen überlegen nun, ob sie ihr Spiel einem Verlag anbieten.
„Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte“ lautete das Thema der 29. Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs. Über 6720 Kinder und Jugendliche sind auf historische Spurensuche gegangen und haben 2289 Beiträge eingereicht. Die mit je 2500 Euro dotierten ersten Preise wurden von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Berliner Schloss Bellevue überreicht.

Festakt beim Bundespräsidenten: Tom Roden, Liora Bühning (3. v. li.), Paula Siegert (4. v. li.) und ihre Tutorin Sophie Reinhart (5. v. li.). Foto: Körber-Stiftung
Annette-Gymnasium beste Schule bundesweit
Die meisten Beiträge kamen aus Nordrhein-Westfalen. Im Ranking der bundesbesten Schulen schnitt Westfalen besonders gut ab: Unter den Top 10 stehen das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium und die Marienschule auf Platz 1 und 2, beide aus Münster, sowie das Hildegardis-Gymnasium aus Bochum und das Wilhelm-Hittorf-Gymnasium aus Münster, beide auf Platz 4. Zweite und Dritte Bundespreise gingen unter anderem nach Münster, Bochum und Geseke.