Joan Miró, Feuersteinschlägerin, 1973, Radierung, Aquatinta und Carborundum © Successió Miró/VG Bild-Kunst, Bonn 2020
21.09.2020

„Glanzlicht in Corona-Zeiten“

Das Kunstmuseum Pablo Picasso in Münster präsentiert seine neue Miró-Sammlung in der Ausstellung „Picasso / Miro. Eine Künstler-Freundschaft“.

Joan Miró, Tambourmajor, 1980, Radierung © Successió Miró/VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Joan Miró, Tambourmajor, 1980, Radierung © Successió Miró/VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Die Schau feiert zum 20-jährigen Bestehen des Picasso-Museums die kreative Beziehung zwischen den beiden spanischen Jahrhundertkünstlern Pablo Picasso und Joan Miró. Sie präsentiert rund 100 Werke der herausragenden Künstler. Lithografien, Radierungen, Holzschnitten, Fotografien, Filmen und ein Brief von Miró bilden die sich immer wieder kreuzenden Wege der Künstler nach.

Die Ausstellung speist sich aus einer Schenkung des Sparkassenverband Westfalen-Lippe, der dem Museum 70 Miró-Werke als Dauerleihgabe überlassen hat. Sie decken einen Schaffenszeitraum von 45 Jahren ab. Den Anfang bilden frühe Radierungen aus dem Jahr 1938, das letzte Werk ist 1982 entstanden. Die Grafiken stammen sämtlich aus der Pariser Galerie Maeght, die den Katalanen seit 1948 unter Vertrag hatte. „Die Werke sind quasi marktfrisch, sie sind noch niemals gerahmt oder ausgestellt worden“, erklärte Museumsleiter Prof. Dr. Markus Müller, der das Picasso-Museum von Anfang an mit aufgebaut und den Kauf der außergewöhnlichen Miró-Sammlung kunsthistorisch begleitet hat. Die neue Dauerleihgabe sei ein „Glanzlicht in Zeiten von Corona und ein Ansporn für die nächsten 20 Jahre“ so Müller.

Die Ausstellung ist bis zum 31. Januar 2021 zu sehen. Weitere Informationen finden Sie hier.

wsp

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