03.06.2014

Grundsteuer B: Abgaben für Hausbesitzer und Mieter bleiben auf hohem Niveau

Westfalen (wh). Die Grundsteuer B, die für Grundstücke und Gebäude erhoben wird, stagniert in den meisten westfälischen Städten auf hohem Niveau, zeigt eine Untersuchung des Bundes der Steuerzahler (BdSt). Mit einem Hebesatz von 750 Prozentpunkten bleibt Hagen im Jahr 2014 der negative Spitzenreiter unter den kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen.

Auch die Steuersätze in Bochum (605) und Bottrop (590) liegen deutlich über dem Durchschnittswert der kreisfreien Städte in Westfalen (567) bzw. in NRW (562). Zwar hat sich hier seit dem vergangenen Jahr nichts verändert, verglichen mit dem Jahr 2000 müssen Hausbesitzer und Mieter jedoch Erhöhungen von bis zu 52 Prozent, wie in Hagen, verkraften.

"Die Grundsteuer B ist eine Volkssteuer, die jeden trifft " und das unabhängig von seinen finanziellen Möglichkeiten", kritisiert der BdSt-Vorsitzender Heinz Wirz die Entwicklung.

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