27.02.2019

Hohe Auszeichnung für Münsteraner Wissenschaftler

Dr. Fabian Dielmann vom Insitut für Anorganische und Analytische Chemie der Westfälische Wilhelms-Universität Münster erhält den wichtigsten deutschen Nachwuchspreis für Wissenschaftler. 

Der 38-Jährige gehört zu den zehn Forschern, die im Mai den von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vergebenen Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2019 erhalten werden. Das hat die DFG jetzt mitgeteilt.

In der Begründung der DFG heißt es: „Nach Stationen in Regensburg und in Kalifornien leitet Fabian Dielmann seit 2013 eine DFG-geförderte Emmy Noether-Nachwuchsgruppe an der Universität Münster. Dort befasst er sich mit Fragestellungen der Molekülchemie und Katalyse, speziell der Entwicklung von Methoden zur Aktivierung besonders reaktionsträger kleiner Moleküle wie Kohlenstoffdioxid und Schwefelhexafluorid (SF6). Diese Moleküle sind von fundamentaler wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung, da sie Ausgangsmaterialien für großtechnische Verfahren sind, aber auch als Umweltschadstoffe anfallen, insbesondere Kohlenstoff-, Schwefel- und Stickstoffdioxid. Dielmann gelingt es dabei, nicht nur die Lücke zwischen akademischer Forschung und Anwendung, sondern auch für seine Disziplinen gängige Paradigmen und Denkmodelle zu überwinden. Seine in international einschlägigen Journalen publizierten Forschungsarbeiten finden weltweit Beachtung.“

wsp

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