Steht bald im Mittelpunkt einer Inszenierung am Schauspielhaus Bochum: Herbert Grönemeyer. Foto: Antoine Melis
21.01.2020

Hommage an „Herbert“

Texte und Lieder von Herbert Grönemeyer stehen im Mittelpunkt einer neuen Inszenierung von Herbert Fritsch für das Schauspielhaus Bochum. Unter dem Titel „Herbert“ widmet sich der Kult-Regisseur („Murmel Murmel“) den Hits und lyrischen Raritäten aus Grönemeyers Gesamtwerk. Er will sie zu neuen Klang- und Gesangserlebnissen formen. Die Premiere findet am 21. März 2020 statt.

Das Schauspielhaus Bochum war der Ausgangspunkt von Grönemeyers Karriere. In den 1970er Jahren kam der Sänger dort erstmals mit der Bühne in Berührung, bevor ihm 1984 der Durchbruch als Solokünstler mit dem Album „4630 Bochum“ gelang. „Herbert Grönemeyer ist aus dem Theater gewachsen. Er hat seinen ganz eigenen, störrischen, charmanten Stil geprägt. Seine Liebe zu Bochum ist unermesslich! Da führt für mich, auf dieser ganz besonderen Bühne, kein Weg an ihm vorbei. Da muss ich mit seinen Texten und seiner Musik unbedingt was machen“, sagt Herbert Fritsch.

Der Regisseur Herbert Fritsch. Foto: Thomas Aurin

Der Regisseur Herbert Fritsch. Foto: Thomas Aurin

Grönemeyer freue sich auf die Rückkehr an das Schauspielhaus. Inwiefern er an der Inszenierung mitwirken wird, stehe noch nicht fest, so der Sänger: „Fritsch darf alles. Er darf mich zerlegen, zerfleddern, ohne Ehrfurcht, mit Witz. Wenn er mich dabei braucht, bin ich zur Stelle. Wenn nicht, bin ich einfach nur neugierig. Es lebe das Chaos, der Fritsch‘sche Wahnsinn!“

Die Produktion „Herbert“ ist nicht der erste Versuch, einen Theaterabend rund um Grönemeyers Werk zu formen. 2013 zeigte das Schauspielhaus Bochum bereits Lutz Hübners Singspiel „Bochum“.

wsp

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