In der Ausstellung „Kopfüber in die Kunst“ im Museum Ostwall im Dortmunder U bewegen sich Kinder spielerisch in den immersiven Installationen. Foto: Stadt Dortmund / Roland Baege
23.04.2024

„Kopfüber in die Kunst“

Das Museum Ostwall im Dortmunder U lockt Kinder und Familien auf einen Kunstparcours.

„Kopfüber in die Kunst“ – der Titel der Ausstellung ist gleichzeitig ihr Motto: Environments, das sind künstlerisch gestaltete Räume, bieten Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, im wahrsten Sinne des Wortes in die Kunst einzutauchen. So lädt der „Schaumraum“ von Ferdinand Spindel zum Erkunden, Fühlen und Fotografieren einer organischen rosa Höhle ein. Marinella Pirellis Werk „Film Ambiente“ besteht aus einem scheinbar durchsichtigen Kubus, auf den ein Film projiziert wird. Tatsächlich besteht das Raumgerüst aus transparenten Bahnen, durch die sich die Besucher einen Weg bahnen können. Die interaktive Installation „un|fenced“ besteht aus Säulen, die Tierlaute von sich geben; dabei handelt es sich um eine Interpretation des Gemäldes „Großer Zoologischer Garten“ von August Macke (1913) aus der Sammlung des Museum Ostwall.

Lautexperimente in der Ausstellung "Kopfüber in die Kunst". Foto: Stadt Dortmund / Roland Baege

Lautexperimente in der Ausstellung „Kopfüber in die Kunst“. Foto: Stadt Dortmund / Roland Baege

Der Parcours bietet einen sinnlichen Zugang zur Kunst. Die Ausstellung hat viel mit der Geschichte des Museums Ostwall zu tun. Unter Direktor Eugen Thiemann (1967-1987) wurden dort erstmals Environments gezeigt, wie eben die Arbeit von Ferdinand Spindel. Nun wurde das Werk anhand von Fotos aus dieser Zeit in Originalgröße rekonstruiert. „Die Ausstellung zieht einen Bogen zu unserer Museumsgeschichte“, sagt Museumsdirektorin Regina Selter.

Zur Ausstellung „Kopfüber in die Kunst“ (bis 25. August im Dortmunder U) gibt es ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm. Weitere Informationen hier.

wsp

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