02.10.2012

Kunstprojekt: Müll aus dem Regionalzug wird zum „grenzüberschreitenden Wandteppich“

Westfalen (wh). Der im Regionalzug zwischen Münster und Enschede hinterlassene Müll wird zum Kunstobjekt: Bei einer "Müllsafari" vom 5. bis 19. Oktober 2012 will die griechisch-britische Künstlerin Loukia Richards mit vielen Freiwilligen die Abfälle der Fahrgäste einsammeln und daraus einen Wandteppich stricken.
Dafür lernen die Teilnehmer in Workshops, wie sich Zeitungen, Kaffeebecher oder Brötchentüten zu Fasern verarbeiten und schließlich in einen Teppich verwandeln lassen. Mit dem ungewöhnlichen Projekt im Rahmen des Kunst- und Kulturreigens "GrensWerte" wird zum einen daran erinnert, dass die Region zwischen Deutschland und den Niederlanden einst eines der wichtigsten Textil-Zentren Europas war. Zum anderen soll das gemeinsame Stricken, Häkeln und Weben die grenzüberschreitende Verständigung der Teilnehmer stärken. "Aus weggeworfenem Material kann man Gemeinden jenseits der Grenzen zusammenweben und vielleicht ihre Kommunikationsmöglichkeiten strickend erweitern", so die Künstlerin Loukia Richards.
Freiwillige, die sich am Projekt beteiligen wollen, erfahren die Termine der Bahnfahrten und Workshops unter http://www.grenswerte.eu.

Achtung Redaktionen: Ein Pressefoto zu dieser Meldung finden Sie im Downloadbereich unserer Website.
Journalisten sind eingeladen, die Künstlerin Loukia Richards bei ihrer "Müllsafari" im Regionalzug zu begleiten. Am Freitag, 5. Oktober 2012, findet um 8.08 Uhr eine Pressebahnfahrt statt. Treffpunkt ist das Gleis 4 am Hauptbahnhof Münster. Weitere interessante Pressetermine finden Sie auf unserer Website.

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