Zwölf Bürgerinnen und Bürger wurden von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst mit dem Verdienstorden des Landes NRW ausgezeichnet. Foto: Land NRW / Günter Ortmann
24.08.2022

Landesorden für Engagierte

Ministerpräsident Hendrik Wüst hat den Verdienstorden des Landes NRW an zwölf Bürgerinnen und Bürger verliehen. Ausgezeichnet wurde auch Dr. Karl-Heinrich Sümmermann als „Heimatbotschafter“ Westfalens. 

Sümmermann hat sich viele Jahre im Vorstand des Vereins Westfalen-Initiative und in der Stiftung engagiert. „Er weiß, dass man die Besonderheiten der einzelnen Regionen achten muss und sie doch zu einem selbstbewussten Westfalen zusammenführen kann“, sagte der Ministerpräsident. Veranstaltungen wie der „WestfalenSlam“, der „Westfalen-Beweger“-Wettbewerb oder auch das „Westfalen-Rätselbuch“ für Grundschüler zählen zu den Projekten, die Sümmermann unterstützt hat, um das Bewusstsein für die Region zu stärken. Der Bauernhof der Familie Sümmermann in Fröndenberg sei nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel, sondern auch ein Treffpunkt für Heimatakteure und Veranstaltungsort, würdigte Wüst.

Dr. Karl-Heinrich Sümmermann (rechts) wurde ebenfalls ausgezeichnet. Foto: Land NRW / Günther Ortmann

Dr. Karl-Heinrich Sümmermann (rechts) wurde ebenfalls ausgezeichnet. Foto: Land NRW / Günther Ortmann

Ebenfalls mit dem Verdienstorden des Landes NRW wurde Dr. Arnulf Lehmköster ausgezeichnet. Der ehemalige Chefarzt am St. Marien-Hospital in Vreden engagiert sich mit dem Verein Interplast für die medizinische Behandlung von Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten. Dr. Ekkehard Thiesler aus Münster erhält den Verdienstorden für sein Engagement gegen antisemitischen Hass und Vorurteile. Als Mitglied im Finanzausschuss der internationalen Auschwitz-Birkenau-Stiftung legte er die Grundlagen dafür, dass die Gedenkstätte auch für künftige Generationen als Ort der Erinnerung an das Menschheitsverbrechen des Holocaust und als Mahnmal gegen die Unmenschlichkeit erhalten bleiben kann. Ebenfalls geehrt wurde der ehemalige Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker, Steven Solange. Er leitete das Orchester fast drei Jahrzehnte und machte sich darüber hinaus als künstlerischer Direktor der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 sowie bei der Entstehung des Anneliese Trost Musikforums Ruhr verdient, hieß es in der Laudatio.

Mit dem Orden ehrt die Landesregierung ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger für herausragende Verdienste um das Gemeinwohl und um das Land Nordrhein-Westfalen. Die Verleihung fand am 76. Jahrestag der Gründung des Landes NRW im Ständehaus K21 in Düsseldorf statt.

wsp

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