Heft 2/2021 des WESTFALENSPIEGEL. Mockup: wsp
19.04.2021

L’Chaim – Auf das Leben!

Die ersten Juden kamen mit den Römern vor 1700 Jahren nach Köln. Das wird 2021 deutschlandweit gefeiert. Und der WESTFALENSPIEGEL feiert mit. Wir zeigen in unserer aktuellen Ausgabe, wie vielfältig jüdisches Leben in der Region ist. 

Ein Beispiel dafür ist die Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen. Im dortigen Gemeindezentrum treffen sich Jung und Alt zum Gebet, zu Kursen, zum gemeinsamen Essen oder einfach zum Austausch. Besucher von außerhalb seien willkommen, sagt die Vorsitzende der Gemeinde Judith Neuwald-Tasbach. Über Führungen und Gespräche sollen auch Vorurteile abgebaut werden.

Judith Neuwald-Tasbach ist die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen. Foto: Jürgen Bröker, wsp

Judith Neuwald-Tasbach ist die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen. Foto: Jürgen Bröker, wsp

Auch Junna engagiert sich in diesem Bereich. Sie ist 20 Jahre alt und und gehört seit Kinderbeinen zur Gemeinde, studiert Wirtschaftspsychologie und ist seit 2017 in dem Projekt „Meet a Jew“ aktiv. Dabei gehen Juden in Schulklassen oder treffen sich mit Initiativen, Vereinen und Parteien, um über das jüdische Leben ins Gespräch zu kommen. So sollen Vorurteile aufgebrochen werden oder im Idealfall gar nicht erst entstehen.

„Jüdisches Leben ist nicht exotisch und nicht neu“

Für junge Juden in Deutschland wie Junna ist die Geschichte, die Erinnerung an die Shoa wichtig. „Das ist Teil unserer Geschichte. Und es ist wichtig, dass das nicht vergessen wird. Aber ich möchte nicht, dass jüdisches Leben darauf reduziert wird“, sagt Junna. Die junge Frau möchte zeigen, dass Juden in Deutschland leben wie Menschen anderen Glaubens auch. „Ich bin eine Studentin wie jede andere auch. Ich bin Teil der Gesellschaft in Deutschland.“

Die ganze Reportage lesen Sie im WESTFALENSPIEGEL Heft 2/2021. Außerdem lesen Sie im Schwerpunkt „L’Chaim – Auf das Leben!“ ein Porträt über die Politikerin und Publizistin Marina Weisband sowie über die Schauspielerin, Musikerin und Autorin Marina Frenk. Dazu gibt es Hintergrundinformationen zum Judentum in Westfalen, einen Beitrag zur jüdischen Musik, einen Beitrag zum zunehmenden Antisemitismus auch in der Region und einen Überblick über die Veranstaltungen in der Region zum Jüdischen Jahr.

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jüb/wsp

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