Eine diebische Elster, zusammengesetzt aus vielen Einzelmotiven, ist das Titelmotiv der Ausstellung "Alle nur geklaut?". / Grafik: baier+wellach projekte/Golasch
20.03.2019

LWL fragt: „Alles nur geklaut?“

Die abenteuerlichen Wege des Wissens stehen im Mittelpunkt der neuen Sonderausstellung „Alles nur geklaut?“ LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund. 

Wie Menschen Wissen schaffen, speichern, stehlen, schützen, verraten und freigeben behandelt die Schau auf etwa 1000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. „Die Ausstellung widmet sich einem hochaktuellen Thema. Denn der Umgang mit Informationen spielt in unserer digitalisierten Welt eine immer größere Rolle und betrifft jeden einzelnen von uns“, erklärte LWL-Direktor Matthias Löb: „Was ist wahr, was falsch? Wem gehört eigentlich das Wissen? Muss es geschützt oder sollte es geteilt werden? Diese Fragen wurden schon immer kontrovers diskutiert. Das zeigt unsere Ausstellung mit modernen Inszenierungen, spannenden Exponaten und vielfältigen Möglichkeiten zum Entdecken und Mitmachen.“

Das älteste gezeigte Exponat – ein Scheibenrad – ist etwa 4000 Jahre alt. Daneben werden aber auch Spionagegeräte, die Verschlüsselungsmaschine Enigma und zahlreiche Originale und Plagiate gezeigt. Der Besucher erfährt Wissenswertes über Spione, Whistleblower und Erfinder, Profit und Moral und die Macht des Wissens. Außerdem erwacht der Erfinder des Fahrrads Karl von Drais in einem Hologramm zum Leben. Die Ausstellung ist vom 23. März bis 13. Oktober zu sehen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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