Wohnen in Recklinghausen: Martin Braubach und seine Frau Christine Sommer. Foto: KRD
04.09.2019

Martin Brambach spricht über Grenzerfahrungen

30 Jahre nach der deutschen Einheit gibt der Schauspieler Martin Brambach an der Ruhr-Universität Bochum einen Einblick in seine persönlichen Grenzerfahrungen zwischen Ost- und Westdeutschland. Der gebürtige Dresdner ist bekannt als „Tatort“-Kommissar Schnabel und lebt heute in Westfalen.

Brambach, Jahrgang 1967, ist in Ostberlin aufgewachsen; 1984 folgte er seiner Mutter nach Westdeutschland. Er wurde an der Westfälischen Schauspielschule ausgebildet und arbeitete am Bochumer Schauspielhaus unter Intendant Claus Peymann. Heute wohnt er mit seiner Familie in Recklinghausen. In der Stadt zwischen Ruhrgebiet und Münsterland fühlt er sich wohl, sagte er 2017 dem WESTFALENSPIEGEL: „Berlin, wo ich früher gelebt habe, ging mir auf den Keks.“

Der Schauspieler, der unter anderem in dem Oscar-prämierten Kinofilm „Das Leben der Anderen“ spielte, ist in Bochum Gast des studentischen Soziologiekongress, der vom 19. bis 22. September an der Ruhr-Universität stattfindet. Dabei geht es um das Thema „Grenzenlos leben?! – Interdisziplinär denken“. Diskutiert wird über Grenzverschiebungen jenseits von territorialen Markierungen, so zum Beispiel über die Grenzen zwischen privat und öffentlich. Zum Abschluss der Tagung am 22. September spricht und diskutiert Martin Brambach um 11 Uhr in einer öffentlichen Veranstaltung im Hörsaal GD 20 über seine „Grenzübergänge“.

wsp

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