Zum Stichtag 31.12.2021 lebten mehr Menschen in Westfalen als ein Jahr zuvor. Foto: Pixabay
20.06.2022

Westfalen wächst langsam

Die Bevölkerungszahl in Westfalen ist gegen den Landestrend leicht gestiegen: Ende 2021 lebten rund 8.253.956 Menschen in der Region. 4006 mehr als ein Jahr zuvor.

Damit lebten rund 46 Prozent der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens im westfälischen Landesteil. Etwa 2,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger zählten die kreisfreien Städte, von denen Dortmund mit rund 587.000 Einwohner die größte ist. Die Westfalen-Metropole ist damit nach Köln und Düsseldorf die drittgrößte Stadt in NRW. Bevölkerungsreichster Kreis ist Recklinghausen. Dort lebten zum Stichtag 31.12.2021 rund 613.000 Menschen, teilt die LWL-Statistik auf Basis der Daten des statistischen Landesamtes mit. Die kleinste Kommune in der Region ist demnach Hallenberg im Hochsauerlandkreis mit 4481 Einwohnern.

Landesweit ging die Bevölkerungszahl im zweiten Jahr in Folge leicht zurück. 17.924.591 Menschen lebten in NRW. Dabei lief die Bevölkerungsentwicklung in den Regionen unterschiedlich: Der Regierungsbezirk Arnsberg hatte den größten Rückgang der Einwohnerzahl (−0,2 Prozent) zu verzeichnen, gefolgt von den Regierungsbezirken Köln (−0,1) und Düsseldorf (−0,1). Gegen diesen Trend stiegen die Einwohnerzahlen in den Regierungsbezirken Münster (+0,3) und Detmold (+0,2).

Augustdorf im Kreis Lippe ist jüngste Gemeinde

Wie IT.NRW weiter mitteilt lag der Altersdurchschnitt in der NRW-Bevölkerung im Jahr
2021 unverändert bei 44,3 Jahren (Frauen: 45,7 Jahre; Männer: 42,9 Jahre). Dabei war Augustdorf im Kreis Lippe die „jüngste” Gemeinde. Dort lag der Altersdurchschnitt bei 38,5 Jahren; „älteste” Gemeinde war Bad Sassendorf im Kreis Soest mit durchschnittlich 50,2 Jahren.

jüb/wsp

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