27.10.2015

Mobile Kita für Flüchtlingskinder: Gelsenkirchener Modellprojekt wird ausgeweitet

Gelsenkirchen (wh). Die Mobile Kita (MoKi) betreut in Gelsenkirchen seit April 2014 Kinder von Zuwanderern. Das Modellprojekt wird nun ausgeweitet. Bis Ende des Jahres sollen mehr als 100 Kita-Wohnwagen durch NRW rollen, kündigte NRW-Familienministerin Christina Kampmann bei einem Besuch in Gelsenkirchen an.

Als offenes und kostenloses Angebot stehen die Wohnmobile in der Nachbarschaft von Zuwandererfamilien. Betreut von Erziehern können Kinder in der MoKi spielerisch die deutsche Sprache erlernen und sich an Kita-Strukturen gewöhnen.

Die rollende Kita, die in Gelsenkirchen ursprünglich für bulgarische und rumänische Kinder konzipiert wurde, soll künftig als Brückenprojekt dienen. So soll die MoKi-Betreuung Kinder aus Flüchtlingsfamilien auf den Besuch einer regulären Kindertagesstätte vorbereiten.

Für solche Projekte stehen im Landeshaushalt 2015 sechs Millionen Euro zur Verfügung. Die Summe soll 2016 auf 10,5 Millionen Euro erhöht werden.

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