03.09.2019

Mobilfunkversorgung: Weiße Flecken in Westfalen

92,6 Prozent der Fläche von NRW sind mit schnellem mobilem Internet des LTE-Standards versorgt. Weiße Flecken gibt es jedoch in Ostwestfalen und in Südwestfalen, zeigen Daten der Mobilfunkbetreiber, die NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart präsentierte.

280 LTE-Standorte wurden nach Angaben der Unternehmen zwischen Mitte 2018 und Mitte 2019 neu errichtet und mehr als 1600 Standorte auf den Mobilfunkstandart umgerüstet. Die Karte zeigt jedoch, dass der Ausbau sich vor allem auf das Ruhrgebiet konzentrierte. Im Sauer- und Siegerland, wo die Mobilfunkversorgung noch vergleichsweise dünn ist, wurden nur wenige Stationen gebaut oder umgerüstet. Besonders in den Kreisen Höxter und Siegen-Wittgenstein sowie rund um das sauerländische Schmallenberg gibt es noch weiße Flecken, genauso im Rheinland an der belgischen Grenze. Für einige Orte ist jedoch ein Ausbau geplant, zeigt eine Grafik des Statistischen Landesamtes.

Minister Pinkwart kündigt Investitionen in den Aufbau eines 5G-Netzes an. Bis zu 90 Millionen Euro an Landesmitteln sollen in den Förderwettbewerb 5G.NRW fließen, um den neuen Mobilfunkstandard zu erproben und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle zu fördern.

wsp

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