13.02.2019

Nach Germania-Pleite: FMO findet ersten Ersatz

Nur eine Woche nach der Insolvenzmeldung der Fluglinie Germania meldet der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO), dass die Charterfluggesellschaft Corendon Airlines mit Beginn der Osterferien ein Flugzeug am FMO stationieren wird.

Freude beim Vertragsabschluss am FMO: vlnr: Achmet Ziguslu, Marketing Corendon Airlines, Andres Heinemann, Leiter Marketing FMO, Atilay Batu, Direktor Ground Operation Corendon Airlines, FMO-Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz, Thomas Braun, Deutschland-Manager Corendon Airlines und Detlef Döbberthin, FMO Marketing.

Vertragsabschluss am FMO: Achmet Ziguslu, Marketing Corendon Airlines, Andres Heinemann, Leiter Marketing FMO, Atilay Batu, Direktor Ground Operation Corendon Airlines, FMO-Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz, Thomas Braun, Deutschland-Manager Corendon Airlines und Detlef Döbberthin, FMO Marketing (v.l.).

Die zur niederländisch-türkischen Corendon Touristik Gruppe gehörende Fluglinie wird Flüge zu den Kanarischen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Teneriffa, den griechischen Inseln Kos, Rhodos und Kreta sowie Flüge nach Hurghada in Ägypten anbieten, teilt der Flughafen mit. Die Passagiere sollen in einer Boeing 737-800 Platz nehmen.

„Wir freuen uns außerordentlich, dass wir – nicht einmal eine Woche nach der Germania-Insolvenz – mit Corendon Airlines einen neuen Qualitätscarrier als Partner für den Flughafen Münster/Osnabrück gewinnen konnten. Das ist ein deutlicher Beleg für die Stärke unseres touristischen Marktes“, sagte FMO-Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz. Zudem sei die neue Fluggesellschaft eine hervorragende Lösung, um künftig auch ein Angebot ab dem FMO für den niederländischen Markt bereit zu stellen.

Corendon Airlines erwartet für den Sommerflugplan 2019 bis Ende Oktober am FMO etwa 150.000 Fluggäste. Das sind mehr als die Hälfte des Aufkommens der Germania des Gesamtjahres 2018 (269.000 Fluggäste).

wsp

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