Bodenradar­messungen im Cappenberger Schlosspark. Foto: VIRTEUM/H. Schulze Altcappenberg
11.12.2025

Neues aus der Archäologie

Ein jetzt erschienenes Buch des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) stellt aktuelle Forschungsergebnisse vor. 

Wann gab es in Westfalen-Lippe Giraffenhalssaurier? Und welche Rolle spielen neue digitale Methoden für die Erforschung der Gründungsgeschichte des Klosters Cappenberg? In seiner neuen Publikation „Archäologie in Westfalen-Lippe 2024“ präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) jüngste Forschungsergebnisse sowie Methoden, mit denen Fachleute die paläontologische und archäologische Vergangenheit Westfalens untersuchen.

„Archäologie in Westfalen-Lippe 2024" ist für 19,50 Euro erhältlich. Foto: Verlag Beier & Beran

„Archäologie in Westfalen-Lippe 2024″ ist für 19,50 Euro erhältlich. Foto: Verlag Beier & Beran

Die 85 Beiträge erklären zum Beispiel, wie die Fachleute der LWL-Altertumskommission mit minimalinvasiven Methoden das Alter von Burgen präzise datieren können. Oder was antike Bleibarren aus der Gegend um Brilon über die früheren Wirtschaftsbeziehungen zwischen Sauerländern und den Römern aussagen und welche neuen Erkenntnisse es zur Lage und Größe der 1938 zerstörten Synagoge in der Altstadt Burgsteinfurts gibt. „Die Entdeckungen reichen vom Giraffenhalssaurier aus der Mittleren Trias – etwa 247 bis 235 Millionen Jahre alt – über Blei für die Römer und frühmittelalterliche Burgen bis zu Online-Spielen“, sagt LWL-Chefarchäologe Prof. Dr. Michael Rind.

Die Publikation „Archäologie in Westfalen-Lippe 2024″ (Verlag Beier & Beran) ist für 19,50 Euro in Buchhandlungen, in den LWL-Museen in Herne, Haltern am See und Paderborn sowie im Internet erhältlich: hier.

Die Beiträge erscheinen nach einem Jahr auch online über Open Access kostenfrei. Gerade ist die „Archäologie in Westfalen-Lippe 2023“ online gegangen.

wsp

 

 

Animations­film „Cappenberg 1122“ mit Illustrationen von Niklas Schwartz über die Gründung des Klosters Cappenberg. Foto: LWL-Medienzentrum für Westfalen und LWL-Museum für Kunst und Kul­tur

Animations­film „Cappenberg 1122“ mit Illustrationen von Niklas Schwartz über die Gründung des Klosters Cappenberg. Foto: LWL-Medienzentrum für Westfalen und LWL-Museum für Kunst und Kul­tur

Lesen Sie auch im Bereich "Kultur, Wissenschaft"