Die "Speicherpyramide" im HNF zeigt die Entwicklung der Speichermedien. Foto: HNF
29.07.2020

Neues im HNF

Das weltweit größte Computermuseum Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) wird im nächsten Jahr 25 Jahre alt. Einige Neuheiten gibt es aber schon jetzt zu sehen.

So zeigt das HNF ganz neu eine Auswahl von Promi-Handys, unter anderem von Papst Benedikt, Helmut Kohl und Thomas Gottschalk. Sie stammen aus der Sammlung des Dortmunders Heinz Sänger, der bis zu seinem Tod 2011 etwa 180 signierte Mobiltelefone prominenter Zeitgenossen gesammelt hatte. Im Bereich der Speichermedien wird nun auch die Entwicklung vom Lochstreifen bis zum aktuellen Gigabyte-Chip präsentiert. Besucher können beim Betrachten alter Speichermedien wie Disketten und alten Festplatten in Erinnerungen schwelgen.

Mobiltelefone von Prominenten, hier das von Helmut Kohl, sind derzeit im HNF zu sehen. Foto: HNF

Mobiltelefone von Prominenten, hier das von Helmut Kohl, sind derzeit im HNF zu sehen. Foto: HNF

Das HNF hat eine 6.000 Quadratmeter große Ausstellungsfläche, auf der die Besucher die Geschichte und Entwicklung der Informationstechnik nachvollziehen können. Angefangen bei den ersten Schriftzeichen der Keilschrift über Schreibmaschinen bis zu frühen Computern und aktuellen High-Tech-Robotern werden 5000 Jahre Entwicklung gezeigt. Dabei hat die immer rasantere Veränderung der Technologien dafür gesorgt, dass die Dauerausstellung des HNF in den vergangenen Jahren häufig neu gestaltet und um die aktuellsten Technologien ergänzt werden musste.

Ein besonderer Schwerpunkt des HNF war es in den letzten Jahren, die Revolution der Roboter darzustellen. So sind als besonderes Highlight aktuell drei Bildserien bekannter Fotografen über den Einsatz von Robotern in der Pflege und in Altersheimen zu sehen, darunter auch Bilder des russischen Fotografen Dmitry Kostyukov, die bereits von der New York Times veröffentlicht wurden.

Weitere Infos zum HNF finden Sie hier.

wsp

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