12.05.2021

Olympia an Rhein und Ruhr: DOSB soll sich entscheiden

Das Land NRW und die Bewerberstädte für Olympische Spiele an Rhein und Ruhr fordern vom Deutschen Olympischen Sportbund eine zeitnahe Entscheidung zu einer möglichen deutschen Olympia-Bewerbung. 

In einer gemeinsamen Erklärung von Ministerpräsident Armin Laschet und den Spitzen der 16 Bewerberstädte wird der DOSB dazu „angehalten, eine Entscheidung bis spätestens Ende 2023 darüber herbeizuführen, ob er als Träger einer zukünftigen deutschen Bewerbung in den Bewerbungsprozess gehen will“.

Ursprünglich hatten Land und Kommunen die Bewerbung der privaten Initiative Rhein Ruhr City für die Spiele 2032 unterstützt. Anfang Februar hatte das Internationale Olympische Komitee aber die australische Stadt Brisbane als Favorit für diese Spiele ausgerufen. Damit gelten die Bemühungen der Rhein-Ruhr-Region als gescheitert.

„Angebot für 2032 bleibt bestehen“

Für den Fall, dass die Verhandlungen des IOC mit Brisbane nicht erfolgreich sein werden, werde das Angebot für 2032 aufrecht gehalten und dieses zusätzlich auf die folgenden Spiele der Dekade erweitert, heißt es nun in der Erklärung. Dazu Ministerpräsident Laschet: „Unser Angebot für nachhaltige Spiele an Rhein und Ruhr bleibt bestehen. Im Bündnis mit den beteiligten Kommunen und mit der Initiative Rhein Ruhr City bereiten wir gemeinsam die weiteren Schritte einer möglichen Bewerbung vor.“

Es sei das erklärte Ziel aller beteiligten Kommunen und der Landesregierung, eine Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele an Rhein und Ruhr anzustreben – auch über 2032 hinaus: „Für uns ist die Bewerbung ein Dekadenprojekt“, heißt es weiter. Zu den beteiligten Kommunen gehören auch die westfälischen Städte Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen und Recklinghausen.

wsp

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