Vielleicht stehen die Olympischen Ringe 2032 auch in einigen Städten Westfalens. Die Chancen für eine Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region sind jedenfalls gestiegen. Foto: pixabay
12.02.2020

Olympiabewerbung: Gute Chancen für Rhein-Ruhr

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) favorisiert die Rhein-Ruhr-Region für eine mögliche Bewerbung um die Austragung der Olympischen Spiele 2032 in Deutschland. Die Region hat Berlin als weiteren möglichen Bewerber ausgestochen.

In einem Interview mit der Deutschen Presseagentur sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann: Die Stimmungslage im Rhein-Ruhr-Gebiet zeichne ein „erfreulich positives Bild in jeder der beteiligten Kommunen“. Damit habe die Region in NRW derzeit eindeutig die bessere Ausgangslage als Berlin.

Die NRW-Initiative muss nun weitere Hausaufgaben erledigen. Dazu gehört, dass ein fertiges Konzept vorgelegt wird. Darin soll vor allem aufgezeigt werden, wie die mögliche Finanzierung aussieht. Ein weiterer wichtiger Punkt sei die „demokratische Legitimation“, so Hörmann. Es müssten erst die Grundvoraussetzungen seitens der Politik und der Region geschaffen werden, bevor sich der nationale Sport endgültig festlegen und entscheiden kann.

Mögliche Austragungsorte der Spiele an Rhein und Ruhr lägen auch in Westfalen: Recklinghausen und Gelsenkirchen sowie Dortmund und Bochum zählen zu den potenziellen Wettkampfstätten von Olympischen und Paralympischen Spielen im Jahr 2032. Hinter der Initiative für eine Bewerbung der Region steht der Sportmanager Michael Mronz.

Eine Entscheidung für das Bewerberverfahren der Rhein-Ruhr-Region könnte noch in diesem Jahr fallen. Im Dezember findet eine DOSB-Mitgliedervesammlung statt.

wsp

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