Die neue Smartphone-App "Perspektivwechsel" erzählt Geschichten aus dem Ruhrgebiet. Foto: Kiehl
04.10.2019

„Perspektivwechsel“ in der Industriekultur

In der neuen App „Perspektivwechsel“ erzählen fiktive Protagonisten die Geschichten des Ruhrgebiets. Die Smartphone-Anwendung, die der Regionalverband Ruhr entwickelt hat, führt über die Route der Industriekultur und soll die Entwicklung der Region erlebbar machen.

Das Programm ermöglicht es, den Geschichten von typischen Bewohnern des Ruhrgebietes zu lauschen. Darunter ist der Tagelöhner Peter Rasch, der im Muttental des 18. Jahrhunderts mit Pferd und Maulesel Kohle zwischen den Zechen transportiert. An der Bochumer Jahrhunderthalle treffen Nutzer der App auf Helene Cron, die das Familienleben managt, während ihr Mann in der Stahlindustrie malocht. 

Die kostenlose App führt zu den drei Erlebnisbereichen Muttental, Zollverein und Erzbahntrasse, die zur Route der Industriekultur gehören und für unterschiedliche Phasen der Industrialisierung stehen. Zusätzlich zu den Audio-Geschichten gibt es an den Stationen Schautafeln, die die Orientierung erleichtern sollen. 

Auch der Perspektive von Bergleuten, Kindern oder auch einer Hobby-Archäologin zu Beginn des 20. Jahrhunderts kann per App gelauscht werden.

wsp

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