Digitale Vernetzung soll mehr Zusammenhalt und Nähe in Südwestfalen schaffen. Eine digitale Plattform für Dörfer soll als Regionale-Projekt dazu beitragen. Foto: Leader Region Hochsauerland
06.09.2021

Regionale 2025: Neue Sterne für Südwestfalen

Kultur für Jugendliche, eine App für Ausbildungsplätze und Kurangebote für pflegende Angehörige: Das Strukturförderprogramm Regionale 2025 in Südwestfalen hat grünes Licht für fünf Projekte gegeben.

18 Vorhaben für die Region wurden vom Regionale-Ausschuss ausgezeichnet. Fünf Projekte erhielten den dritten Stern. Das bedeutet, dass sie so weit geplant sind, dass sie nun verwirklicht werden können. Ein Überblick: In dem Projekt „RegionQuest“ will die Universität Siegen Jugendlichen helfen, über eine spielerisch gestaltete App Ausbildungsplätze in der Region zu finden. Ebenfalls an Jugendliche richtet sich das Projekt „Youth & Arts“. Durch Coachings und über digitale Hilfsmittel will der Schmallenberger Verein Sensible sie unterstützen, selbst künstlerisch, kulturell und sozial aktiv zu werden und die Region mitzugestalten. Neun Kur- und Heilbäder wollen sich mit dem Projekt „Auszeit in Südwestfalen“ speziell an pflegende Angehörige wenden. Das besondere an den Kurangeboten ist, dass die pflegebedürftige Person mitreisen kann und vor Ort versorgt wird.

„Denkfabrik digital“

Als Teil des großen Projektes „Denkfabrik digital“ entsteht in einem ersten Schritt ein digitales Aus- und Weiterbildungsmodell. Es richtet sich an Unternehmen und Mitarbeiter der Metall-, Kunststoff- und Lichttechnik. Die Zukunftssicherung des Ehrenamtes steht im Fokus eines Projektes des Sauerländischen Gebirgsvereins. Hier geht es darum, in einer umfangreichen Analyse herauszufinden, wie Menschen für das Ehrenamt motiviert werden können und aus diesen Erkenntnissen einen Leitfaden zu erstellen.

13 weitere Projekte konnten sich für das Regionale-Programm qualifizieren, darunter ist ein Projekt zur Stärkung der Wallfahrtstradition in Werl, eine App mit „Digitalen Stadtgeschichte(n)“ in Freudenberg und eine digitale Kommunikationsplattform für Dörfer. Insgesamt sind nun mehr als 60 Projekte Teil des Regionale-Prozesses. Im Mittelpunkt aller Vorhaben soll die sogenannte „Südwestfalen-DNA“ mit den Attributen „digital – nachhaltig – authentisch“ stehen.

wsp

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