19.07.2019

Resolution für Heimat

Der Westfälische Heimatbund plädiert für einen offenen und zukunftsgewandten Heimatbegriff. Gemeinsam mit dem Bund Heimat und Umwelt (BUH) in Deutschland hat der westfälische Verband eine Resolution verabschiedet. Das Positionspapier wurde anlässlich der Jahrestagung des BHU in Münster beschlossen.

„Heimat und Weltoffenheit sind kein Widerspruch. Wir verstehen Heimat als Einladung an jene, die zu uns kommen. Dabei ist die Gestaltung von Heimat zivilgesellschaftlicher Auftrag für uns alle. Ich wünsche mir, dass unser Land eine Heimat der Toleranz, der Verständigung und der Menschenrechte bleibt. Dazu kann bürgerschaftliches Engagement einen wesentlichen Beitrag leisten“, sagte dazu Matthias Löb als Vorsitzender des Westfälischen Heimatbundes.

Matthias Löb, Vorsitzender des Westfälischen Heimatbundes. Foto: LWL/Stephan Wieland

Matthias Löb, Vorsitzender des Westfälischen Heimatbundes. Foto: LWL/Stephan Wieland

Die Verbände haben die Sorge, dass extremistische und populistische Parteien in den kommenden Landtagswahlen ebenfalls einen rückwärtsgewandten und ausgrenzenden Heimatbegriff nutzen werden, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu schwächen. Sie treten demgegenüber für einen Heimatbegriff ein, der auf der gesellschaftlichen Teilhabe vieler beruht.

wsp

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