Robin Hoffmann erhält den Hans-Werner-Henze-Preis des LWL. Foto: privat
24.07.2019

Robin Hoffmann erhält Hans-Werner-Henze-Preis

Der in Bielefeld geborene Komponist und Improvisationskünstler Robin Hoffmann erhält in diesem Jahr den Hans-Werner-Henze-Preis des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL).

„Mit dem Hans-Werner-Henze Preis würdigen wir die vielseitigen Kompositionsansätze von Robin Hoffmann und seine damit verbundene eigenständige Klangsprache“, so LWL-Direktor Matthias Löb, der zugleich Vorsitzender der neunköpfigen Jury ist. „Die Originalität des kompositorischen Schaffens, das teilweise experimentelle Züge trägt, vielfach aber auch neue Wege für traditionelle Instrumente und Besetzungen beschreitet, ist nicht selten von einer Leichtigkeit und einem ironisch-humorvollen Umgang mit Klängen geprägt, die höchst ansprechend sind, ohne beliebig zu werden“, heißt es in der Begründung der Jury.

Verleihung des Preises im Jahr 2020

Der Hans-Werner-Henze-Preis ist mit 12.800 Euro dotiert und wird alle sechs Jahre vergeben. Die Preisverleihung soll im kommenden Jahr im Rahmen eines Henze-Festivals im Theater der Stadt Gütersloh stattfinden, teilt der LWL mit.

Robin Hoffmann wurde 1970 in Gadderbaum (Bielefeld) geboren. Er lebt und arbeitet heute in Frankfurt am Main. Seit 2005 arbeitet Hoffmann unter anderem als Dozent für Musiktheorie/Komposition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Außerdem tritt Hoffmann als Komponist für diverse Instrumental- und Vokalformationen sowie als Interpret eigener Werke auf mit Bodypercussion, Maultrommeln, als Kunstpfeifer oder Sprecher/Shouter/Lauterzeuger.

wsp

Lesen Sie auch im Bereich "Kultur"

Testen Sie den WESTFALENSPIEGEL!

Ihnen gefällt, was Sie hier lesen? Dann überzeugen Sie sich von unserem Magazin! Jetzt einfach kostenlos ausprobieren!