12.06.2019

Ruhr-Uni Bochum untersucht sozialen Zusammenhalt

Wie und wo entsteht sozialer Zusammenhalt? Dieser Frage geht ein Forscherteam der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der Universität Wuppertal gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz nach.

Hierzu verschicken die Forscher rund 27.000 Fragebögen. Befragt werden Bürger der Städte Münster, Ostbevern und Wuppertal. Allein in Münster werden rund 10.000 Haushalte angeschrieben. Mithilfe der Ergebnisse der Studie sollen Handlungsempfehlungen für verschiedene Organisationen entwickelt werden, wie der soziale Zusammenhalt und die Unterstützungsbereitschaft in städtischen und ländlichen Wohngebieten gestärkt werden können, heißt es auf der Internetseite der Studie.

Handlungsempfehlungen für Kommunen

Internationale und nationale Studien hätten gezeigt, dass sozialer Zusammenhalt ein entscheidender Faktor für die Krisenbewältigung der Bevölkerung sei. Ziel des Projekts namens „Resilienz durch sozialen Zusammenhalt – die Rolle von Organisationen“, kurz Resort, sind demnach Handlungsempfehlungen für Kommunen, Katastrophenschutzorganisationen, Nachbarschaftsorganisationen und Wohlfahrtsverbände, teilt die Ruhr-Uni mit. „Damit wollen wir zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts beitragen und Kooperationen fördern“, erklärt Prof. Dr. Dennis Dijkzeul vom Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der RUB.

Hier geht´s zur Studie.

wsp

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