Skulpturen für die Hansestadt
Das Bildhauerprojekt „Figura“ will im Kreis Höxter einen Skulpturenpark aufbauen.
100 Skulpturen sollen bis 2036 im Altkreis Warburg, also in Warburg, Willebad Essen und Borgentreich entstehen. In diesem Jahr feiert Warburg sein 1000-jähriges Bestehen und den „Internationalen Tag der Hanse“, berichtet Anke Fabian, Initiatorin des Kulturprojektes „Figura“.
Künstlerresidenzen ab 2026 geplant
Der Skulpturenpark soll im Laufe der kommenden Jahre aufgebaut werden. So sollen ab 2026 jährlich jeweils neun Bildhauerinnen und Bildhauer aus Hansestädten im Rahmen einer Residenz zu Gast in Warburg sein, um dort – sichtbar für Bürgerinnen und Bürger – im öffentlichen Raum arbeiten. Die in diesem Rahmen geschaffenen Skulpturen sollen schließlich einen dauerhaften Standort in der Region finden. Es gebe bereits ein großes Interesse bei Künstlerinnen und Künstlern an dem „Figura“-Programm, berichtet Anke Fabian. Die künstlerische Leitung des Projektes haben der Metall-Bildhauer Hans Kordes und die Kunsthistorikerin und Pädagogin Dörte Sprengel.
„Wir möchten zeigen, dass Kunst und Kultur auch im ländlichen Raum stattfinden“, sagt Anke Fabian. Noch wird aber finanzielle Unterstützung benötigt, um die „Figura“ zu realisieren. Die Kommunen können nur einen Teil der Kosten stemmen, daher wirbt die Initiative um Spenden für das das Bildhauerprojekt. Weitere Informationen auf der Website der „Figura“.
wsp