Das Südsauerlandmuseum zeigt die Ausstellung "Bedrohte Paradiese". Foto: Museum
10.09.2019

Sonderausstellung „Bedrohte Paradiese“ im Südsauerland

Das Südsauerlandmuseum in Attendorn präsentiert bis zum 27. Oktober die Sonderausstellung “Bedrohte Paradiese”. Der südostasiatische Regenwald als einer der vielfältigsten und artenreichsten Orte der Erde steht im Mittelpunkt der Schau.

Besucher können die Tiere des Regenwaldes erleben und den Artenreichtum dieser gefährdeten Lebensräume entdecken. Wie auf einer Safari begeben sie sich an Schlingpflanzen vorbei auf einen Streifzug durch die Lebensräume der Tiere. Es gibt Pandabären, Tiger und einen lebensgroßen Orang-Utan bestaunen. Mehr als 50 Tierarten des Dschungels werden als Präparate oder lebensechte Nachbildungen gezeigt. Auf den Spuren von Mogli und Balu können auch Kinder eine kaum erforschte Welt, voller Farben, Formen und Zauber entdecken.

Wissenschaftler schätzen die Anzahl der Arten in den Tropenwäldern auf 20 bis 30 Millionen, von denen erst ein Bruchteil bekannt ist. Erforscht sind inzwischen unter anderem fliegende Schlangen, Spinnen, die Vögel fressen, und Frösche, die ihr Leben in Baumkronen verbringen.

Deutlich wird in der Ausstellung die fortschreitende Zerstörung der Regenwälder. Sie dienen als „grüne Lunge“ für das Klima und doch werden ihre Flächen von Jahr zu Jahr kleiner. Noch ist es nicht zu spät, die Regenwälder und ihren ökologischen Reichtum zu retten, die als Klimaregulator und Wasserspeicher, als Gegenpol für viele Nutzpflanzen, als Apotheke und als Lebensraum dienen.

Mehr Infos zur Ausstellung finden Sie hier.

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