Die Ruhr Games in Bochum werden live im Internet gestreamt. Foto: ©Ruhr Games
01.06.2021

Ruhr Games: Sport und Kultur

Die Ruhr Games finden in diesem Jahr als digitale Sonderausgabe statt. Rund 4000 Nachwuchssportler kämpfen in in Bochum in 16 Sportarten um Titel und Meisterschaften.

Damit gelten die Ruhr Games (03. bis 06.06) als eines der größten Jugend-Sportfestivals in Europa. Im Vonovia Ruhrstadion in Bochum wurde nur wenige Tage, nachdem der VfL Bochum dort in die erste Fußballbundesliga aufgestiegen ist, eine Strecke für die BMX-Flatland-Europameisterschaft aufgebaut. Außerdem werden im Stadion die Beachvolleyball- und Kletterwettbewerbe um die deutsche Meisterschaft ausgetragen.

Weil Zuschauer nicht auf der Tribüne dabei sein können, werden die Wettkämpfe täglich live im Internet gestreamt. Zusätzlich ist eine rund vierstündige Zusammenfassung des Tages als „Highlightsendung“ abrufbar. „Die Ruhr Games vermitteln die Werte des Sports: Fairness, Respekt und Leistungsbereitschaft. Unsere digitale Sonderedition sichert die Durchführbarkeit der für die Nachwuchs-Leistungssportlerinnen und -sportler so immens wichtigen Wettkämpfe“, erklärte Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverband Ruhr (RVR).

Kulturprogramm im Live-Stream

Neben dem Sport stehen auch kulturelle Veranstaltungen im Fokus. Das gilt auch in diesem Jahr, allerdings fällt die Begegnung von Jugendlichen aus unterschiedlichen Ländern außerhalb der Sportwettkämpfe weitestgehend aus. Dafür werden zum Beispiel DJ Performances, Urban Dance Battles oder visuelle Kunstproduktionen ebenfalls im Internet übertragen. Darunter ist auch ein  HipHop-Tanztheater des Choreografen Niels „Storm“ Robitzky, der sich in mit seiner Produktion zurück zu den HipHop-Wurzeln in Deutschland in den frühen 1980er Jahren begibt.

Ein Bild von den Aufbauarabeiten im Bochumer Vonovia Ruhrstadion: v.l.n.r.: Karola Geiß-Netthöfel (Regionaldirektorin / Regionalverband Ruhr), Stefanie von Berge (Ruhr Games-Botschafterin Boxen), Niklas Börger (Projektleitung Ruhr Games), Sarah Polleros (Ruhr Games-Botschafterin Basketball) und Nils Klagge (Referatsleiter Sportveranstaltungen / Staatskanzlei des Landes NRW) Foto: ©Tim Kramer

Ein Bild von den Aufbauarabeiten im Bochumer Vonovia Ruhrstadion: v.l.n.r.: Karola Geiß-Netthöfel (Regionaldirektorin / Regionalverband Ruhr), Stefanie von Berge (Ruhr Games-Botschafterin Boxen), Niklas Börger (Projektleitung Ruhr Games), Sarah Polleros (Ruhr Games-Botschafterin Basketball) und Nils Klagge (Referatsleiter Sportveranstaltungen / Staatskanzlei des Landes NRW) Foto: ©Tim Kramer

Die Ruhr Games gibt es seit 2015. Damals fanden sie erstmals in Essen und Umgebung statt. Seither werden die Spiele und Wettbewerbe alle zwei Jahre an wechselnden Orten organisiert. Bei der letzten Auflage 2019 waren mehr als 5600 Aktive am Start. Rund 110.000 Besucher kamen zu den Wettkämpfen und Konzerten mit Cro, Jan Delay, Clueso, Lena und Bosse, teilt der RVR mit.

Weitere Infos finden Sie auf den Internetseiten der Ruhr Games

wsp

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