28.07.2010

Studie: Roboter als Fitnesstrainer im All

Bielefeld (wh). Ein Roboter-Fitness-Coach kann Astronauten möglicherweise bald helfen, den inneren Schweinehund zu überwinden. Bielefelder Wissenschaftler erforschen zurzeit, ob ein von ihnen entwickelter Roboter eine Raumschiffbesatzung motivieren kann, regelmäßig zu trainieren.
Im All sind Fitnesseinheiten wichtig, um den negativen Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf die Muskulatur vorzubeugen und einer möglichen Depression entgegenzuwirken. Der Roboter-Coach soll die Gemütslage des Astronauten anhand von Gesten und Sprache korrekt deuten, um dann die passende Motivationsstrategie zu finden.
Bei den auf drei Jahre angelegten Forschungen, die vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt mit 2,2 Millionen Euro gefördert werden, kommt der menschenähnliche Roboterkopf "FloBi" zum Einsatz sowie die Roboterplattform "Nao". Dabei wird unter anderem getestet, ob ihre soziale Interaktionsfähigkeit ausreicht, um Astronauten erfolgreich zu coachen.

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