Robert Burda an seinem Atelierplatz im Kunsthaus Kannen. Foto: Ralf Emmerich
24.09.2025

Trauer um Robert Burda

Das Kunsthaus Kannen und die Alexianer in Münster nehmen Abschied von einem der ersten Künstler des Kunsthaus Kannen.

Der Künstler Robert Burda ist am 7. September 2025 im Alter von 83 Jahren auf dem Alexianer Campus in Münster friedlich verstorben. 1942 in Neuburg an der Donau geboren und in Bremen aufgewachsen, lebte er seit 1968 im Wohnbereich des Alexianer-Krankenhauses in Münster-Amelsbüren. In den 1980er Jahren entfaltete er seine Kreativität in der Kunsttherapie, bevor er 1996 im Kunsthaus Kannen einen festen Atelierplatz erhielt. Dort gehörte er zu den ersten Künstlern und arbeitete bis kurz vor seinem Tod an neuen Werken.

„Mit Robert Burda verlieren wir nicht nur einen langjährigen Künstler des Kunsthaus Kannen, sondern auch einen einzigartigen Chronisten des Alltags. Seine präzisen Beobachtungen und seine unverwechselbare Handschrift haben unser Haus geprägt und werden uns in Erinnerung bleiben“, so Lisa Inckmann, Leiterin Kunsthaus Kannen, in einem Nachruf.

Arbeit des verstorbenen Künstlers Robert Burda aus dem Kunsthaus Kannen. Foto: Alexianer / Kunsthaus Kannen

Arbeit des verstorbenen Künstlers Robert Burda aus dem Kunsthaus Kannen. Foto: Alexianer / Kunsthaus Kannen

Kunstpreis und Ausstellungen

Burda machte sich auch über Münster hinaus einen Namen: 2004 erhielt er den zweiten Preis des Europäischen Kunstpreises EUWARD in München (Europäischer Kunstpreis für Malerei und Graphik von Künstlern mit geistiger Behinderung). Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, unter anderem im Haus der Kunst in München, im Kunstpalast Düsseldorf, in Brüssel und Bratislava. 2005 folgte seine erste Einzelausstellung „Heute ist ein Nagelneuer Tag“ im Kunsthaus Kannen. Zuletzt widmete ihm das Kunsthaus Kannen 2024 die Ausstellung „Schau mich an“.

Die Trauerfeier und Bestattung findet in der Heimat des Künstlers in Bremen-Blumenthal statt.

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