25.05.2020

„Universität bietet Ferienunterstützung“

Der Schulunterricht ist aufgrund der Corona-Pandemie über viele Wochen ausgefallen und findet bis auf weiteres eingeschränkt statt. Da das besonders für Kinder aus sozial benachteiligten Elternhäusern dramatisch ist, starten Wissenschaftler aus dem Ruhrgebiet nun ein Ferienangebot, das auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

In der Initiative „Universität bietet Ferienunterstützung“ entwickeln mehr als 20 Wissenschaftler der Technischen Universität Dortmund, der Ruhr-Universität Bochum  (RUB) und der Universität Duisburg-Essen ein freiwilliges Programm. Studierende der Lehramtsfächer, aus der Psychologie und der Erziehungswissenschaft sollen den Stoff vermitteln. In den kommenden Sommer- und Herbstferien wird das Projekt erprobt, 2021 könnte es ausgeweitet werden, kündigt die RUB an. Auch nach dem Ende der Ferien will die Initiative die Schüler weiter unterstützen.

„Wir sehen es als unseren gesellschaftlichen Auftrag an, einen Beitrag zur Abmilderung der sehr besorgniserregenden Entwicklung durch die Corona-Pandemie zu leisten“, sagt Prof. Dr. Birgit Leyendecker. An der RUB leitet sie die Arbeitsgruppe Familienforschung. „Unser Ziel ist, Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten anzubieten, in Kleingruppen Neues zu entdecken oder bereits Gelerntes zu festigen – von Mathematik, Deutsch, Sprachen, Naturwissenschaften, Technik, Sachunterricht über Theater bis hin zu Sport- und Bewegungsprogrammen.“

wsp

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