In Labors werden die Proben im Untersuchungsamt in Münster analysiert. Symbolbild: pixabay
13.06.2019

Untersuchungsamt vergrößert sich

In Münster ist der Neubau des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes eingeweiht worden. Für die Erweiterung wurde die Niederlassung in Recklinghausen zu Jahresbeginn aufgelöst.

In den neuen Räumen sind Labore, Büro- und Lagerflächen untergebracht. Sie bieten rund 40 Mitarbeitern Platz. Die Zusammenlegung der Niederlassungen Münster und Recklinghausen mache die Beschaffung von Material und Geräten fortan effizienter; durch die kurzen Wege würden zudem Besprechungen und Abstimmungen erleichtert, teilt das NRW-Umweltministerium mit.

Im Untersuchungsamt in Münster, das in erster Line für das Münsterland und die Emscher-Lippe-Region zuständig ist, werden überwiegend Proben von pflanzlichen und tierischen Lebens­mitteln sowie von Bedarfsgegenständen untersucht. Das sind Produkte, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, wie Haushaltsgeschirr oder Lebensmittelverpackungen. Außerdem ist in Münster der landesweite Schwerpunkt für Spielzeuguntersuchungen angesiedelt, heißt es weiter.

„Die Ämter sind die stillen Garanten des gesundheitlichen Verbraucherschutzes. Sie schützen die Bürgerinnen und Bürger vor gesundheitlichen Gefahren, Irreführung und Täuschung“, erklärte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser. Insgesamt gibt es in NRW fünf solcher Untersuchungsämter. Drei davon in Westfalen-Lippe. Neben dem Standort Münster arbeitet das Untersuchungsamt Westfalen von den Niederlassungen in Bochum, Arnsberg, Hagen und Hamm aus, das Amt für Ostwestfalen-Lippe hat seinen Sitz in Detmold. 

wsp

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