24.06.2013

Vermögen der westfälischen Kommunen steigt um 13 Prozent

Westfalen (wh). Das Finanzvermögen der westfälischen Städte, Landkreise und Gemeinden ist deutlich gestiegen. Von 2010 auf 2011 erhöhte es sich um knapp 13 Prozent auf rund 17,7 Milliarden Euro. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des Gütersloher CDU-Landtagsabgeordneten André Kuper hervor.

Damit beträgt das Finanzvermögen je Einwohner in Westfalen durchschnittlich 2183 Euro. 2010, im Jahr vor der Erhebung, waren es nur 1845 Euro. Mit einem Vermögen von 8230 Euro erreichte die Stadt Herten den höchsten Durchschnittswert.

Mit 12,7 Milliarden bzw. knapp 72 Prozent, steckt der größte Teil des Vermögens in kommunalen Anteilsrechten, also in den Eigentumsrechten an Unternehmen und Einrichtungen, erklärt die Landesregierung.

Dem kommunalen Vermögen in Westfalen standen 2011 Verbindlichkeiten aus Investitions- und Kassenkrediten in Höhe von insgesamt rund 18 Milliarden Euro gegenüber.

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