Das Sonic.Art-Saxophon-Quartett spielt am 20. September auf Gut Holzhausen in Büren. Foto: Alexander Steffens
11.09.2025

Vielfalt der Kammermusik 

Das Festival „Westfalen Classics“ feiert im Herbst Jubiläum und präsentiert Bekanntes im neuen Klanggewand.

20 Jahre Kammermusik an stimmungsvollen Konzertorten wie Kirchen und Schlössern fernab der großen Kulturmetropolen: Das internationale Festival „WestfalenClassics“ feiert vom 19. bis 28. September runden Geburtstag. Gleich der Auftakt wird furios: Die Brüder David und Alexandre Castro-Balbi an Violine und Violoncello und der Pianist Lucas Debargue präsentieren einen Beethoven-Marathon im Stadttheater Lippstadt. Dazu liest der Schauspieler Hansa Czypionka – die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Lippstädter Wortfestival.

Konzerte in Kirchen und Schlössern

Darüber hinaus verspricht das Festival unter der künstlerischen Leitung des Violinisten und Hochschuldozenten Gernot Süßmuth – seit 2012 Nachfolger des Gründungsintendanten Peter Hörr – Bekanntes in neuem Klanggewand, ungewohnte Instrumentenkombinationen und Lieblingsstücke im Dialog mit Neuentdeckungen. Zu den Konzertorten zählen das Gut Holthausen, die Pfarrkirche in Rüthen, Schloss Körtlinghausen, die Kulturscheune in Bad Wünnenberg und das Rittergut Störmede.

Bereits zum wiederholten Mal ist das vielfach ausgezeichnete Sonic.Art-Saxophonquartett zu Gast mit Musik von Bach, Eisler, Bernstein und Philip Glass. Gernot Süßmuth und Luise Haugk spielen mit dem Thüringer Bach Collegium. Das Trio Lobkowitz Wien, das Liebmann Trio sowie Bariton Tobias Berndt und der Pianist Michael Schütze mit einer Liedermatinee beschließen die diesjährige Herbstedition von WestfalenClassics.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier

wsp

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