Zu sehen auf der Online-Tour durch die Ausstellung "Passion Leidenschaft" des LWL-Museums für Kunst und Kultur in Münster: Silvano Bertolin, Abguss der Laokoon-Gruppe, 2006. © Foto: LWL/Neander
14.11.2020

Virtueller Museumsbesuch

Die Türen der LWL-Museen in Westfalen sind im Lockdown-November geschlossen, jedoch bieten die Häuser nun virtuelle Kulturerlebnisse. 

Führungen, Rundgänge und Expertengespräche können digital verfolgt werden, zum Beispiel vom LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster. Die Ausstellung „Passion Leidenschaft“ hat dort erst im Oktober eröffnet. Nun stellen die Kunstvermittlerinnen und Kuratoren die Kunstwerke auf der Museumswebsite in kurzen Filmen vor. Außerdem gibt es die digitale Tour durch die Sonderausstellung, die den Besuch zwar nicht ersetzt, aber es ermöglicht, multimedial in die großen Gefühle einzutauchen. 

Das LWL-Museum produziert außerdem kreative Videos mit Kunstaktionen, die Kinder und Erwachsene zu Hause ausprobieren können. Der neue Blog „Kunstory“ erzählt Geschichten rund um das Museum, seine Mitarbeiterinnen und die Kunst darin. Der Podcast „Foyergespräche“ stellt die Arbeit hinter den Kulissen und das Museumsteam vor.

Der Blog "Kunstory" erzählt Geschichten rund um das Museum und sein Team. Foto: LWL/ Heims

Der Blog „Kunstory“ erzählt Geschichten rund um das Museum und sein Team.
Foto: LWL/ Heims

Jedes Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) setzt im Internet eigene Schwerpunkte: Das LWL-Römermuseum in Haltern am See bietet in einem digitalen „Römer-Caching“ eine Spurensuche quer durch die Ausstellung und das Außengelände. Das LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund ermöglicht einen virtuellen Rundgang bis hinunter in die Kellerräume. Das Center for Literature auf Burg Hülshoff bringt im November und Dezember einige seiner Veranstaltungen ins Netz, zum Beispiel das Mini-Literaturfestival  „Black Saturday“ am 28. November.

„Gerade jetzt, da die Menschen den öffentlichen Raum meiden sollen, machen wir mit unseren digitalen Kulturangeboten den virtuellen öffentlichen Raum für Kulturinteressierte attraktiver und wollen Alternativen zum analogen Kulturerlebnis bieten“, sagte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger zu den digitalen Angeboten. Weitere Informationen finden Sie hier.

wsp

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