Zwei Schreinergesellen um 1950. Foto: Möbelmuseum Steinheim
18.06.2020

„Vom Schuften und Chillen“

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie schnell sich die Arbeitswelt verändern kann. Die neue Sonderausstellung „Vom Schuften und Chillen – Warum wir arbeiten“ im LWL-Ziegeleimuseum Lage thematisiert den Wandel der Arbeit.

Die Schau zeigt die historische Entwicklung der vergangenen 200 Jahre auf und geht der Frage nach, wie die Arbeit sich im Zuge der Digitalisierung weiter verändern wird. Es geht um die Hoffnungen und Ängste, die damit einhergehen. Der Blick reicht bis zurück in die Zeit der Antike, in der die Diskussion über die Bedeutung der Arbeit für den Menschen begonnen hat.

Etwa 100 Exponate spiegeln den Wandel der Arbeit wider. Historische Plakate und Stempeluhren erinnern an die Zeit der Industrialisierung, in der sich die Arbeit nicht mehr an der Sonne, sondern an elektrischem Licht orientierte und Arbeiter plötzlich an feste Zeiten und Orte gebunden waren.

Futuristische Objekte wie der Nachbau der Hightech-Spritze „Hypospray“ aus Star Trek, die Medikamente selbst herstellen kann, lassen drastische Veränderungen erahnen. Ein besonderes Highlight ist der „Futuromat“, der den Besuchern verrät, welche Arbeitsplätze aufgrund der Digitalisierung tatsächlich verschwinden und welche erhalten bleiben.

Die Ausstellung wird am 21. Juni eröffnet und ist bis zum 27. September zu sehen.

Weitere Infos erhalten Sie hier.

wsp

 

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